Mittwoch, 20. Dezember 2017

Marode Sanitätsbauten? 85 Millionen Euro sollen es richten

Nicht nur die Sprengelsitze wollen saniert und erneuert werden, auch die Bauten des Gesundheitsbezirkes selbst gehören instand gehalten: Damit dies gelingt, investiert das Land 85 Millionen Euro in den kommenden 5 Jahren.

Der Gesundheitsbezirk Bruneck kann mit 41,2 Millionen rechnen. Das ist der größte Beitrag im Fünfjahreszeitraum.
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Der Gesundheitsbezirk Bruneck kann mit 41,2 Millionen rechnen. Das ist der größte Beitrag im Fünfjahreszeitraum. - Foto: © D

Nach den Sprengelsitzen (STOL hat über die Investitionen im Ausmaß von 14 Millionen Euro berichtet) ging es jetzt um die Gesundheitsbauten in den Bezirken allgemein. 

In ihrer Sitzung genehmigte die Landesregierung das Programm für die außerordentlichen Instandhaltungs- und Umbauarbeiten im Südtiroler Sanitätsbetrieb für den Fünfjahreszeitraum 2017-2021 mit Zuweisung der finanziellen Mittel von insgesamt 85 Millionen Euro, 17 Millionen pro Jahr.

Wer die Millionen bekommt

Der Gesundheitsbezirk Bozen erhält bis 2021 insgesamt fast 21,5 Millionen Euro, der Gesundheitsbezirk Meran rund 11,3 Millionen Euro, dem Gesundheitsbezirk Brixen wurden fast 11 Millionen zugewiesen und der Gesundheitsbezirk Bruneck kann mit 41,2 Millionen rechnen.
Ausgezahlt werden die genannten Beträge aufgrund der von den Gesundheitsbezirken eingereichten Bedarfsanträge bzw. aufgrund der Baufortschritte. Die Realisierung der Arbeiten wird dem jeweiligen Gesundheitsbezirk übertragen.

"Wir verfügen landesweit über eine Vielzahl an Gebäuden im Gesundheitsbereich. Neben den Großprojekten investieren wir fortlaufend auch in die Instandhaltung und kleinere Umbauten, damit wir für die medizinische Versorgung der Menschen in allen Bezirken Südtirols strukturell optimale Voraussetzungen bieten können", unterstreicht Gesundheitslandesrätin Martha Stocker.

stol/lpa

stol