Freitag, 16. September 2016

Mars-Astronauten im Bletterbach

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bildet ihre Astronauten für Missionen zum Mond, zum Mars und zu Asteroiden im Bereich der Geologie fort – unter anderem im Geoprac-Bletterbach bei Aldein Südtirol.

Die ESA-Astronauten im GEOPARC Bletterbach. - Foto: ESA/M. Bernabei
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Die ESA-Astronauten im GEOPARC Bletterbach. - Foto: ESA/M. Bernabei

Ziel der Fortbildung der ESA-Astronauten ist es - nach einer theoretischen Einführung - die praktischen Kenntnisse der Studenten zu vertiefen.

Bei zukünftigen Missionen auf dem Mond, Mars oder Asteroiden sollen die angehenden Astronauten die aufschlussreichsten Gebiete entdecken, Spuren des Lebens auf anderen Planeten finden und die aus wissenschaftlicher Sicht interessantesten Gesteine für weitere Analysen ausfindig machen können.

Zukünftige Astronauten trainieren fürs Weltall

Damit dieses Vorhaben in die Praxis umgesetzt werden kann, waren die Teilnehmer des „Pangea-Kurses“ unlängst in Südtirol unterwegs, wo sie begleitet von der Universität Padua unter anderem das Dolomiten UNESCO-Welterbe Bletterbach besuchten.

Mit von der Partie waren auch der italienische Astronaut Luca Parmitano,  der vom 28. Mai bis 11. November 2013 auf der Internationalen Raumstation ISS stationiert war sowie der Spanier Pedro Duque, der vom 29. Oktober bis 7. November 1998 mit dem Space Shuttle Discovery für die STS-95-Mission im Weltraum unterwegs und vom 18. bis 28. Oktober 2003 auf der ISS gewesen war.

Astronauten besuchen immer wieder den Bletterbach

„Es ist spannend, dass der GEOPARC Bletterbach nicht nur bei geologie- und naturinteressierten Wissenschaftlern und Wanderern auf Interesse stößt, sondern wiederholt auch Ziel von Experten im Bereich der Raumfahrt ist“, freute sich am Mittwoch Präsident Peter Daldos über den Besuch der Astronautengruppe.

stol

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