Montag, 21. August 2017

Marseille: Auto tötet Fußgängerin an Bushaltestelle

In Marseille ist ein Auto in eine Bushaltestelle gerast, eine Frau stirbt. Die Staatsanwaltschaft schließt am Montagmittag einen Anschlag aus.

In Marseille ist am Montag eine Frau von einem Auto angefahren und getötet worden. Die Hintergründe sind unklar.
In Marseille ist am Montag eine Frau von einem Auto angefahren und getötet worden. Die Hintergründe sind unklar. - Foto: © APA/AFP

Ein Auto ist in Marseille in eine Bushaltestelle gefahren und hat einen Menschen getötet. Das bestätigte eine Sprecherin der nationalen französischen Polizei am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Am Vormittag seien im Abstand von etwa einer Stunde zwei verschiedene Busunterstände angefahren worden.

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Bei den Vorfällen sei eine weitere Person verletzt worden. Das gesuchte Auto sei später gefunden und ein 35-Jähriger festgenommen worden. 

Die Polizei rief auf dem Kurznachrichtendienst Twitter dazu auf, das Gebiet am alten Hafen von Marseille zu meiden.

Nach unbestätigten Informationen des Nachrichtensenders BFMTV soll es sich bei dem Todesopfer um eine Frau im Alter von etwa 40 Jahren handeln.

Verdächtiger ist polizeibekannt

Der Verdächtige sei zwar der Polizei bekannt gewesen, nicht aber den Geheimdiensten, die in Frankreich mutmaßliche islamistische Gefährder erfassen. Ein Zeuge habe das Nummernschild registriert, deshalb sei die Polizei auf seine Spur gekommen, so BFMTV.

Kein Anschlag

Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft nicht um einen Anschlag. Nichts deute auf einen „terroristischen Akt“ hin, sagte Staatsanwalt Xavier Tarabeux am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Bei dem Festgenommenen sei ein Schreiben einer psychiatrischen Klinik gefunden worden.

dpa/afp

stol