Die beiden hatten die Nacht in einem selbst gebauten Biwak verbracht, nachdem sie sich am Donnerstag bei der Abfahrt vom Gipfel im Nebel verirrt hatten. Sie waren stark unterkühlt und wurden mit dem Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 ins Meraner Krankenhaus geflogen.Der 23-jährige Mann und die 33-jährige Frau hatten am Donnerstagnachmittag einen Notruf abgesetzt. Männer der Marteller Bergrettung hatten unter widrigen Verhältnissen bis 23 Uhr nach den Tourengehern gesucht.Am frühen Freitagmorgen wurde die Suche wieder aufgenommen. Gegen Mittag fanden die Rettungskräfte die Bundesdeutschen in unwegsamen und spaltenreichen Gelände. Sie hatten die Nacht in einem Biwak verbracht und nur dank der guten Ausrüstung und ihrer guten Kondition überlebt.Die Marteller Bergretter begleiteten sie bis zur Casati-Hütte, wo sie vom Landesrettungshubschrauber an Bord genommen wurden. Der Mann und die Frau hatten Erfrierungen ersten und zweiten Grades erlitten, die im Meraner Krankenhaus behandelt werden.no______________________________________________Lesen Sie Näheres in der Wochenendausgabe des Tagblatts "Dolomiten".