Montag, 06. November 2017

Massaker von Texas: Bischöfe beklagen „fundamentales“ Waffen-Problem

Die katholischen Bischöfe der USA trauern um die mindestens 26 Toten nach dem Schussattentat in einer Baptisten-Kirche in Texas und beklagen zugleich ein „fundamentales Problem“ in der US-Gesellschaft.

Die Trauer in Texas ist groß.
Die Trauer in Texas ist groß. - Foto: © APA/AFP

„Eine Kultur des Lebens darf sinnlose Waffengewalt in all ihren Formen nicht tolerieren und muss diese verhindern“, schrieb der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo.

Das „unvergleichlich tragische Ereignis“ lasse die lange Reihe von Massenerschießungen weiter anwachsen, so DiNardo weiter. „Wir beten für die Opfer und die Angehörigen, für unsere baptistischen Brüder und Schwestern und für alle Menschen in Sutherland Springs und stehen an ihrer Seite in Zeiten dieser schrecklichen Tragödie“, schrieb der Kardinal nach Angaben der Kathpress am Montag.

Während eines Gottesdienstes am Sonntag in einer Kirche in Sutherland Springs hatte der Täter das Feuer auf Gläubige eröffnet und 26 Menschen zwischen fünf und 72 Jahren getötet (STOL hat berichtet).

Etwa 20 Verletzte wurden nach den Worten des Gouverneurs von Texas, Greg Abbott, in Krankenhäuser gebracht. Der Schütze wurde nach der Tat unter noch nicht geklärten Umständen tot in seinem Wagen aufgefunden. Nach Berichten des Senders CNN und anderer US-Medien handelt es sich um einen 26-Jährigen.

apa

stol