Mittwoch, 20. November 2019

Vielversprechendes Mini-Metro-Projekt vor Jahren versenkt

Am Sonntag werden die Bozner darüber abstimmen, ob sie eine Tram haben wollen oder nicht. Schon vor über einem Jahrzehnt wurde die Firma Leitner mit einer Mini-Metro- und Seilbahnlösung vorstellig.Das Interesse damals war groß, das Projekt ist dann aber sang- und klanglos in der Schublade verschwunden.

Die Mini-Metro-Idee des Unternehmens Leitner  wäre von Sigmundskron kommend über das Stadtviertel Kaiserau entlang der  Fahrradwegtrasse bis zum Verdiplatz geführt worden. Gekostet hätte das gesamte Projekt geschätzte 88,8 Millionen Euro.  Die aktuell diskutierte Tram-Lösung für Bozen schlägt mit 200 Millionen Euro zu Buche.
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Die Mini-Metro-Idee des Unternehmens Leitner wäre von Sigmundskron kommend über das Stadtviertel Kaiserau entlang der Fahrradwegtrasse bis zum Verdiplatz geführt worden. Gekostet hätte das gesamte Projekt geschätzte 88,8 Millionen Euro. Die aktuell diskutierte Tram-Lösung für Bozen schlägt mit 200 Millionen Euro zu Buche.

„Solche Erlebnisse hatten wir in den letzten Jahren einige“, sagt Leitner-Präsident Anton Seeber.

Die 2010 präsentierte Machbarkeitsstudie sah vor, dass mit einer Seilzug-Mini-Metro die Passagiere von Sigmundskron durch das Stadtviertel Kaiserau und dann den Eisack entlang bis zur Endstation am Verdiplatz transportiert werden.

Ergänzend zur Metro wurde von der Eurac/Drususbrücke entlang des orografisch rechten Talferufers eine Seilbahn Richtung Talstation Seilbahn Jenesien geplant.

Gekostet hätte das gesamte Projekt geschätzte 88,8 Millionen Euro. Die aktuell diskutierte Tram-Lösung für Bozen schlägt mit 200 Millionen Euro zu Buche.

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fin