Sonntag, 30. Dezember 2018

Mattarella zeichnete 33 „Helden des Alltags“ aus

Der italienische Präsident Sergio Mattarella hat 33 Personen wegen ihrer großzügigen Taten zu „Helden des Alltags“ erklärt. Bei einer feierlichen Zeremonie im Quirinal, dem Sitz des Staatsoberhaupts in Rom, am Samstagnachmittag wurden sie zu „Offizieren der Republik“ wegen ihrer Verdienste im Dienst der Gemeinschaft und der Solidarität ernannt.

Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella ernannte 33 Bürgerinnen zu „Offizieren der Republik“, die sich in besonderer Weise für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt hatten.
Der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella ernannte 33 Bürgerinnen zu „Offizieren der Republik“, die sich in besonderer Weise für das Wohl ihrer Mitmenschen eingesetzt hatten. - Foto: © APA/AFP

Ohne viel Aufhebens hätten die 33 Personen einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Gesellschaft geleistet, lautete die Begründung. Ausgezeichnet wurde unter anderem der 40-jährige Marokkaner Mustapha El Aoudi, der im süditalienischen Crotone eine Ärztin vor einem Angriff verteidigt hatte.

Ausgezeichnet wurde auch die 93-jährige Irma Dall ´Armellina, die im Februar an einer humanitären Mission in Afrika zugunsten von Waisenkindern teilgenommen hat. Zur „Offizierin der italienischen Republik“ wurde ferner die 62-jährige Neapolitanerin Maria Rosaria Coppolla erklärt, die einen Migranten aus Sri Lanka bei einem rassistischen Angriff auf einem Zug in Neapel verteidigt hatte.

Zu den „Helden des Alltags“ zählt auch der Polizist aus Bologna, Riccardo Muci, der bei der Explosion eines Gas-Tankwagens auf einer Autobahn mehrere Menschenleben retten konnten. Ausgezeichnet wurde auch die 34-jährige Rumänin Roxana Roman, die gegen mafiöse Erpressung rebelliert hatte und mit ihrer Anzeige die Festnahme der Mitglieder eines römischen Mafia-Clans ermöglichte.

apa

stol