Freitag, 27. März 2020

Schulen definitiv länger geschlossen

Unterrichtsministerin Azzolina hat bestätigt, dass die Schulen länger als bis zum 3. April geschlossen bleiben. Außerdem soll die Maturakommisssion nur mehr aus internen Prüfern bestehen.

Die Klassenzimmer bleiben weiterhin leer.
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Die Klassenzimmer bleiben weiterhin leer. - Foto: © shutterstock
Die erste Entscheidung, die getroffen wird, ist, dass die Kommission der staatlichen Abschlussprüfung aus internen Mitgliedern und einem externen Präsidenten bestehen soll. Dies soll die Oberschüler beruhigen. Die Arbeit, die die Schüler von zu Hause aus leisten, soll geschätzt werden und sie sollen in der Prüfung nicht für die schwierige Lage Italiens bestraft werden. In den folgenden Tagen wird es weitere Informationen zur Matura und zur Mittelschulprüfung geben, sagte die Unterrichtsministerin.

Matura 2020

Aufgrund der Corona-Krise könnte die Matura an Südtirols Oberschulen dieses Jahr anders verlaufen als bisher. Unterrichtsministerin Lucia Azzolina schlug für die Matura 2020 6 interne Prüfer und einen externen Präsidenten vor. Bisher setzte sich die Maturakommission aus 3 externen und 3 internen Mitgliedern zusammen.

Durch 6 interne Prüfer könnten die Professoren, die ihre Schüler auch unter den aktuellen Umständen online betreuen, ihre Fortschritte besser einschätzen. Außerdem könnten sie sicher gehen, dass nur das geprüft werde, was auch tatsächlich Teil der Lerninhalte gewesen sei.

Verlängerung der Schulschließung

Bisher galt immer noch die Schulschließung bis zum 3. April. Die Unterrichtsministerin teilte am Freitag aber mit, dass die Schulschließung definitiv verlängert wird. Wie lange, kann zurzeit allerdings noch nicht festgelegt werden. Erst sobald die notwendigen Voraussetzungen bestehen, kann der reguläre Unterricht wieder aufgenommen werden.

Kein Grund für Unterricht im Juli und im August


Aktuell sieht Lucia Azzolina keinen Grund, den Unterricht in den Sommerferien nachzuholen. Wenn der Fernunterricht an den Schulen weiterhin so gut funktioniert wie bisher, brauche es keine Verlängerung des Unterrichts in den Sommermonaten, so die Unterrichtsministerin.

jot/ansa