Vielmehr gelte er vorerst lediglich als „Person von Interesse“ in den Ermittlungen. Im Oktober war bekannt geworden, dass Meghans Vater in seinem früheren Haus in der Provinz Cebu auf den Philippinen eine große Menge Material mit Missbrauchsdarstellungen von Kindern zurückgelassen haben soll. Das hatten verschiedene Medien unter Berufung auf den Sohn (60) berichtet. Markle Sr., der mittlerweile wieder in den USA lebt, wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als „kranke Lügen“.<BR /><BR />Bei den Ermittlungen seien bisher etwa 7.500 Fotos sowie ein Video mit Aufnahmen von mutmaßlich missbrauchten minderjährigen Buben und Mädchen sichergestellt worden, sagte der Minister. Die abgebildeten Kinder stammten demnach aus Asien, Lateinamerika und Europa. Remulla bezeichnete das Material als „besonders verstörend“.<BR /><BR />Markle Jr. hat den Behörden insgesamt vier Kisten mit Beweismaterial übergeben, darunter Computer, Mobiltelefone, Festplatten und alte Videokassetten, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Die Polizei in Cebu erhielt demnach in der vergangenen Woche einen richterlichen Beschluss, um die Datenträger und Unterlagen zu untersuchen. Genaue Details, weshalb er nun selbst ins Visier der Ermittler geraten ist, wurden nicht mitgeteilt.<BR /><BR />Meghan (45) hatte sich nach Bekanntwerden der Berichte „zutiefst bestürzt“ gezeigt. Sie sei bereits 2018 von britischen Sicherheitsbehörden über „beunruhigende und verstörende Vorwürfe“ gegen ihren Vater informiert worden, hatte die Frau von Prinz Harry Ende Oktober mitgeteilt. Sie fügte hinzu: „Ich hoffe, dass nun verständlich wird, dass - trotz der Verzerrungen durch einige Medienberichte im Laufe der Jahre - jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm den Kontakt zu unseren Kindern zu verweigern, nur einem Grund diente: Sie zu schützen.“