Infolge des starken Touristenandrangs während der Feiertage haben die Ski-Carabinieri ihre Einsatz- und Kontrolltätigkeit in mehreren Südtiroler Skigebieten deutlich intensiviert. Koordiniert wurden die Maßnahmen von der Kompanie in Bruneck.<BR /><BR />Im Fokus standen die Skigebiete Alta Badia, Kronplatz sowie Klausberg. Im Einsatz waren Ski-Carabinieri aus den Orten Abtei, Corvara, Bruneck, St. Vigil in Enneberg, Steinhaus und Prettau.<h3> Drei Kinder gehen verloren, drei Mal wurden sie unversehrt aufgefunden</h3>Besonders häufig griffen die Einsatzkräfte ein, um Kinder zu finden, die zeitweise ihre Eltern verloren hatten. Am 2. Jänner wurde im Skigebiet Kolfuschg ein elfjähriges Mädchen aus den USA aufgefunden, das seinen Vater aus den Augen verloren hatte. Mithilfe der Auswertung von Liftfahrten konnte ihr Weg rekonstruiert und sie dem Vater übergeben werden.<BR /><BR />Ein ähnlicher Einsatz folgte am 3. Jänner am Kronplatz: Eine neunjährige Slowakin wurde nach rund einer halben Stunde im Bereich der Piste „Miara“ gefunden und ihrer Mutter zurückgebracht. Am darauffolgenden Tag konnte auch eine zehnjährige Enkelin eines kroatischen Staatsbürgers nach einer Suchaktion in der Nähe des Skischulgeländes am Kronplatz rasch aufgefunden werden.<h3> 105 Rettungseinsätze – 45 Skiunfälle – 10 Hubschrauberflüge</h3>Seit Neujahr haben die Ski-Carabinieri der Kompanie Bruneck insgesamt 105 Rettungseinsätze durchgeführt, zehn davon mit dem Rettungshubschrauber. Zudem wurden 45 Unfälle zwischen Skifahrern registriert. Bei Kontrollen auf den Pisten stellten die Beamten 14 Verwaltungsübertretungen fest – unter anderem wegen fehlenden Helms, mangelnder Pflichtversicherung und nicht angepasster Geschwindigkeit.<BR /><BR />Die Carabinieri appellieren an alle Wintersportler, die Sicherheitsregeln einzuhalten und rücksichtsvoll unterwegs zu sein. Umsicht und Aufmerksamkeit seien entscheidend, um Unfälle zu vermeiden.