Montag, 05. Oktober 2015

Mehr als 130 Tote bei Erdrutsch in Guatemala

Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala schwindet die Hoffnung, noch Überlebende aus den Trümmern zu bergen.

Foto: © APA/EPA

Wegen erneuter Regenfälle stellten die Rettungsmannschaften ihre Suche am Sonntag vorübergehend ein. Das Risiko eines erneuten Abgangs sei zu groß, sagte Einsatzleiter Sergio Cabanas. Bisher bargen die Einsatzkräfte 131 Leichen aus den Erdmassen.

Die Zahl der Opfer dürfte allerdings weiter steigen. Noch immer wurden in dem Vorort von Guatemala-Stadt mindestens 300 Menschen vermisst, und die Überlebenschancen der Verschütteten sanken mit jeder Stunde. Cabanas sagte, es sei sehr unwahrscheinlich, noch Überlebende in dem Geröll zu finden.

apa/dpa

stol