In der Nacht auf Montag habe sich der Regen zu „einer regelrechten Naturkatastrophe“ in der Hauptstadt Bujumbura entwickelt, sagte Sicherheitsminister Gabriel Nizigama.Die Opfer seien beim Einsturz ihrer Häuser getötet oder von den Wassermassen fortgerissen worden.Seit Sonntagabend ging ein zehnstündiger sintflutartiger Regen auf Bujumbura nieder.Hunderte Lehmhäuser vor allem im armen Norden der Hauptstadt hielten dem Wasser nicht stand, in vielen Teilen der Stadt fiel der Strom aus.Böses ErwachenViele Opfer wurden im Schlaf von einstürzenden Wänden erschlagen. „Ich wurde von den Schreien meiner Kinder geweckt. Als ich in ihr Zimmer kam, standen sie aneinandergeklammert auf ihren bereits überschwemmten Betten“, berichtet die fünffache Mutter Zawadi.Der Familie gelang es gerade noch rechtzeitig, sich ins Freie zu retten, bevor das Haus einstürzte. Für ein benachbartes Paar mit drei Kindern dagegen gab es keine Rettung.Sicherheitsminister Nizigama verschaffte sich am Montag einen Überblick über das Ausmaß der Schäden. Er versprach den Betroffenen rasche Hilfe bei der Suche nach einer neuen Unterkunft.apa/afp