Sorgen bereitet etwa der afrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC, dass positiv Getestete wiederholt aus Isolierzentren flohen. Seit der Bekanntgabe des Ausbruchs im Mai waren zudem im Nachbarland Uganda 19 Menschen an Ebola erkrankt und zwei von ihnen an der hochgefährlichen Krankheit gestorben. Die Fälle standen im Zusammenhang mit dem Ausbruch im Nordosten des Kongo.<BR /><BR />Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bisher weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit vergangener Woche läuft allerdings die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren gegen das Virus.