Mittwoch, 16. September 2020

Mehr Gemeinwohl in den Gemeinden

Die diözesane Kommission für Arbeit und soziale Gerechtigkeit betont in einer Presseaussendung, dass die eigene Stimmabgabe bei den Gemeinderatswahlen sehr wohl mitentscheidet, welchen Stellenwert Gemeinwohl und öko-soziale Gerechtigkeit vor Ort zukünftig bekommen.

Die Wahlen stehen bevor.
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Die Wahlen stehen bevor. - Foto: © shutterstock
Die Kommission für Arbeit und soziale Gerechtigkeit zollt all jenen Personen Anerkennung, die sich der Wahl stellen. Leider stehen in vielen Gemeinden, vor allem in kleineren Landgemeinden, wenig Kandidaten zur Verfügung, heißt es in einer Presseaussendung.

In mehr als einem Drittel der Gemeinden gibt es nur eine Person als Bürgermeister zur „Auswahl“.

Die Kommission empfiehlt, dass jeder Wahlberechtigte zur Wahl geht und mit seiner Stimme bewusst mitentscheidet. Dabei sollte man sich nicht so sehr auf die Wahlwerbung verlassen, sondern genau hinschauen, wen man für die Steuerung der Geschicke der eigenen Gemeinde für fünf Jahre delegieren will.

„Die meisten Wähler, vor allem in kleineren Gemeinden, kennen persönlich jene Personen, die zur Auswahl stehen, und wissen meist recht gut, wer ausgeglichen und korrekt für die Belange der Gemeinschaft steht, wer von Gerechtigkeit und Solidarität nicht nur redet, sondern sie im Alltag auch sieht und entsprechend handelt“, heißt es in der Aussendung. Meist sei auch bekannt, wer eine echte demokratische Grundeinstellung hat und wer für ökosoziale Belange und für nachhaltige Projekte sensibel ist.

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