19 Landtagsabgeordnete sagten Ja zum Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit, dazu kam eine Nein-Stimme.Was der Vorschlag zudem beinhaltet: Das Land müsste für die Teilzeitarbeiter die Rentenbeiträge auf 100 Prozent integrieren.Dieses Modell sei 2012 in der Lombardei nach einer Übereinkunft zwischen Inps, Unternehmerverband und Gewerkschaften umgesetzt worden, berichtete Eva Klotz.Vorschlag weitgehend gelobtThomas Egger von den Freiheitlichen bezeichnete das Modell als sehr interessant, auch der ASGB habe sich positiv dazu geäußert.Er fragte, mit welchen Kosten man bei einer solchen Lösung rechnen müsste.Hans Heiss (Grüne) bezeichnete den Vorschlag als interessant und umsetzbar. Das Land als Arbeitgeber könnte dies auch eigenständig als Pilotprojekt umsetzen.Donato Seppi (Unitalia) lobte den Antrag, aber auch den einzigartigen Umstand, dass Klotz und Knoll einmal nicht einen Vorschlag aus Österreich, sondern aus der Lombardei importierten.Elena Artioli (Lega Nord) sprach sich für den Antrag aus.Pius Leitner (F) sprach sich ebenfalls dafür aus, äußerte aber Bedenken über die Finanzierbarkeit.Man müsse alle Möglichkeiten durchdenken, um die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen, meinte Maria Hochgruber Kuenzer (SVP). Man könnte das Modell auch auf junge Mütter ausdehnen.Otto von Dellemann (SVP) zeigte sich erfreut über den Vorschlag, er schaffe Erleichterung vor allem für jene älteren Arbeitnehmer, die schwere Arbeiten verrichten, und er schaffe Arbeitsplätze für die Jugend.Auch Veronika Stirner Brantsch (SVP) begrüßte den Antrag. Das Modell habe auch in einigen nördlichen Ländern Erfolge gezeigt.Landeshauptmann Luis Durnwalder kündigte ebenso seine Zustimmung an. Es sei nicht die Lösung, sondern eine mögliche Lösung.stol