Der bisher genannte Termin eines Vertragsabschlusses ist nicht einzuhalten, meinen die Gewerkschaften. Die Hintergründe.<BR /><BR />Eine Runde an technischen Arbeitstischen, um sich über finanzielle Aspekte, vor allem aber um kleinere normative Anpassungen im beiderseitigen Interesse einig zu werden, war geplant. Geworden sind daraus drei, der letzte morgen. So starten die eigentlichen Verhandlungen zu den Lohnerhöhungen für den gesamten Bildungsbereich von Staatslehrern über Landeslehrer bis zum Kindergarten endlich am 17. März.<BR /><BR />„Wir haben für den ganzen Nachmittag reserviert und ich bin zuversichtlich, dass wir den Richtlinienbeschluss für die Landesregierung schaffen“, sagt Landesrätin Magdalena Amhof. Bis Monatsende könne man sich auf weite Teile des Vertrags einigen. Vorsichtiger sind die Gewerkschaften. Am 17. März trifft sich der ganze Bildungsbereich in großer Runde.<BR /><BR /> „Der 31. März ist nicht zu halten. Das aber ist nicht unsere Schuld, denn wir haben bis dato noch keine offiziellen Daten für die Berechnungen erhalten“, sagt Petra Nock (ASGB). Zur Erinnerung: Der 31. März war vom Land ursprünglich als Termin für den Vertragsabschluss in den Raum gestellt worden, um Zahlungen rückwirkend ab 1. Jänner 2026 vorzunehmen.<BR /><BR />Insgesamt stehen für den Vertrag 110 Millionen Euro zur Verfügung. 90 sind für reine Lohnerhöhungen, zehn für die Übernahme besonderer Verantwortung wie zum Beispiel Klassenlehrer vorgesehen und weitere zehn für die „Annäherung“ der Gehälter der Lehrer an Grund-, Mittel- und Oberschule an jene der Landeslehrer (Musik-, Berufsschule). Für eine „Angleichung“ wären allerdings 35 Millionen Euro nötig.