"Für die Lehrkräfte ist das eine große Herausforderung", so Landesamt Philipp Achammer am Dienstag nach der Sitzung der Landesregierung.Da die Zahl der Kinder aus dem Ausland laut einer Studie weiter steigen werde, plane die Landesregierung neben den bereits eingeführten Sprachschulen drei weitere Maßnahmen."Wir wollen die Qualifikation der Regellehrer verbessern, damit sie besser auf die Bedürfnisse der Kinder mit Migrationshintergrund eingehen können, aber auch mehr Ressourcen für die Sprachzentren bereitstellen. Schwierig für die Schulen sind vor allem die Einschreibungen von Schülern während des Schuljahres. Die Sprachenzentren brauchen aus diesen Gründen mehr Ressourcen, die wir bereitstellen werden", so der Landesrat. Insgesamt fördere die Landesregierung den Spracherwerb für Migrantenkinder mit einer zusätzlichen Million Euro.Darüber hinaus plane die Landesregierung ein Netzwerk von Sprachmentoren, z.B. pensionierte Lehrer. Sie sollen auf freiwilliger Basis Schüler, begleitend zu den Sprachenlernen, in der Freizeit unterstützten.stol