Künstliche Intelligenz ist im Alltag von Südtiroler Jugendlichen angekommen – nicht nur als Werkzeug für die Hausaufgaben, sondern zunehmend als Gesprächspartner für intimste Sorgen. Unter dem Motto „KI and Me“ warnt das Forum Prävention vor der Täuschung durch diese Systeme.<BR /><BR /><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages!</i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="447521" data-version="v2"></div></div> <BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/wie-sie-deepfakes-erkennen-und-sich-wirksam-schuetzen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie Sie Deepfakes erkennen und sich wirksam schützen – das lesen Sie hier.</a></b><BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/die-maschine-als-vertraute-warum-wir-uns-der-ki-so-nah-fuehlen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die Maschine als Vertraute: Warum wir uns der KI so nah fühlen – das lesen Sie hier.</a></b><BR /><BR />KI-Bots wirken oft wie empathische Ratgeber bei Fragen zu Gesundheit oder Sexualität. „KI-Systeme täuschen Nähe und Mitgefühl nur vor“, betont Manuel Oberkalmsteiner von der Fachstelle Digitale Lebenswelten. Studien belegen: Nutzer empfinden oft eine stärkere Bindung zur KI, solange ihnen nicht bewusst ist, dass sie mit einem Algorithmus sprechen. Für Jugendliche in der Identitätsphase birgt dies die Gefahr einer emotionalen Abhängigkeit.<h3> Haftstrafen für Deepfakes</h3>Neben der psychologischen Komponente verschärft sich die rechtliche Lage. Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller macht auf das neue Staatsgesetz (Nr. 132/2025) aufmerksam. Besonders im Bereich der Deepfakes – also KI-gefälschten Bildern oder Stimmen – greift der Staat nun hart durch.<BR /><BR />Wer manipulierte Inhalte verbreitet, um anderen zu schaden, riskiert eine Gefängnisstrafe von einem bis zu fünf Jahren. Bei Minderjährigen wird hierbei konsequent von Amts wegen vorgegangen. „Persönlichkeit und Würde junger Menschen müssen auch virtuell konsequent geschützt werden“, so Höller. Besonders pädopornografisches Material aus KI-Schmieden stelle eine massive Bedrohung dar.<h3> Schutz durch Transparenz und Kompetenz</h3>Das neue Gesetz schreibt zudem vor, dass KI-Systeme für Kinder unter 14 Jahren nur mit elterlicher Zustimmung zugänglich sein dürfen. Doch Paragrafen allein reichen nicht: Gefragt sei die Medienkompetenz. Das Forum Prävention betont, dass junge Menschen Erwachsene brauchen, die ihnen zuhören und Orientierung bieten.<BR /><BR /><BR /> Informationen zum „Smartphone-Führerschein für Eltern“ finden sich auf <a href="https://www.start-smart.it/de/smartphonefuehrerschein-1553.html" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">start-smart.it</a>. Am 21. Februar 2026 lädt das Forum Prävention im Rahmen der „Tage der Digitalen Medien“ zu einem Elternfrühstück im Jux Lana ein. Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch über die digitalen Herausforderungen im Erziehungsalltag.