Mittwoch, 30. September 2020

Mehr Sommer als Herbst: Das war der September

Der Sommer 2020 war, um es mit Rilke zu sagen, „sehr groß“, und er reichte bis in den Herbst hinein: Auch der September war „überdurchschnittlich warm“, fassen die Meteorologen vom Landesamt für Meteorologie und Lawinenwarnung zusammen.

Auf einen sommerlichen September folgt ein wechselhafter Oktober.
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Auf einen sommerlichen September folgt ein wechselhafter Oktober. - Foto: © Antje Braito
In den 30 Tagen dieses Monats gab es viele Sommertage und sogar einzelne Hitzetage, die Temperaturen stiegen mehrmals auf knapp 30 Grad Celsius.

Erst in den letzten Tagen sorgte eine markante Kaltfront für eine deutliche Abkühlung. Insgesamt lagen die Temperaturen im September um rund ein Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt des Zeitraums 1981 bis 2010.

Temperaturen zwischen minus 3 und plus 30 Grad

Der wärmste Tag war der 13. September mit 30 Grad an der Wetterstation Auer, die tiefste Temperatur wurde am vergangenen Sonntag (27. September) morgens mit minus 3 Grad in Toblach verzeichnet.

Die Niederschlagsmengen lagen im Großteil Südtirols über dem Durchschnitt. Am meisten hat es beim markanten Wetterumschwung am 25. September geregnet, gleichzeitig wurden in Meran Sturmböen von über 100 Stundenkilometern verzeichnet.

Wechselhafter Oktober im Anmarsch

Wie Landesmeteorologe Dieter Peterlin erklärt, startet der Oktober mit ruhigem und milden Herbstwetter, aber nur am ersten Tag. Am Freitag stellt sich das Wetter wieder nachhaltig um und über das Wochenende hinaus muss man mit Regen rechnen, vor allem von Freitag auf Samstag sind große Mengen zu erwarten.

Doch auch im Oktober sind durchaus noch sonnige und milde Tage zu erwarten, Stichwort Goldener Oktober.

liz/lpa

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