Demnach werden im Sommer 2026 rund drei Millionen mehr Reisen unternommen als im vergangenen Jahr. 58 Prozent der Italiener planen mehrere getrennte Urlaubsphasen, während nur etwa jeder Vierte eine einzige Reise vorgesehen hat. 17 Prozent verzichten ganz auf Ferien.<BR /><BR />Besonders gefragt sind Kurzurlaube: 69 Prozent der Befragten ziehen einen oder mehrere kurze Aufenthalte vor. Damit übertreffen sogenannte Mikroferien erstmals die klassische Urlaubswoche oder längere Reisen, die von 52 Prozent geplant werden. Der August bleibt mit 43 Prozent der beliebteste Reisemonat. Für 26 Prozent ist er zugleich die Zeit für den Haupturlaub. Im September wollen weitere 22 Prozent verreisen.<h3> Stärkere Konzentration auf Ziele in Italien</h3>Internationale Krisen und Unsicherheiten führen laut der Umfrage zu einer stärkeren Konzentration auf Reiseziele in Italien. Der Anteil der Urlauber, die Ferien im Ausland verbringen wollen, sank binnen Jahresfrist von 44 auf 37 Prozent. Besonders deutlich ging das Interesse an Fernreisen zurück: Die Zahl der Reisen in außereuropäische Länder hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert, bei Kurzreisen beträgt der Rückgang sogar 67 Prozent. <BR /><BR />Für die Sommerferien planen die Italiener im Durchschnitt Ausgaben von 1.165 Euro pro Person. Viele verteilen ihr Budget auf mehrere Reisen und achten stärker auf die Kosten. Im August will deshalb fast jeder Dritte in einem Zweitwohnsitz oder bei Freunden und Verwandten übernachten.<h3> Finanzielle Gründe als Hindernis</h3>Finanzielle Gründe hindern weiterhin viele Menschen am Verreisen. Zehn Prozent der Italiener können sich nach eigenen Angaben keinen einzigen Urlaubstag leisten. In Haushalten mit einem Jahreseinkommen unter 18.000 Euro verzichtet fast ein Drittel vollständig auf Ferien.<BR /><BR />In der Einkommensgruppe über 54.000 Euro plant dagegen mehr als jeder Zweite mehrere Urlaubsreisen, darunter mindestens einen Aufenthalt von einer Woche oder länger.