Samstag, 26. Dezember 2020

Mehrere Fälle der englischen Mutation in Italien nachgewiesen

Die in Großbritannien entdeckte Coronavirus-Variante ist auch in Italien nachgewiesen worden. In Neapel wurde die Mutation bei 6 Menschen festgestellt, die kürzlich aus dem Vereinigten Königreich eingereist waren. Keiner der Infizierten habe schwere Symptome, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Der Impfstoff soll auch gegen die Mutation helfen.
Der Impfstoff soll auch gegen die Mutation helfen. - Foto: © APA/getty / SPENCER PLATT
Die Coronavirus-Variante wurde auch bei 3 Personen in der norditalienischen Region Venetien festgestellt. Es gebe keinen Grund zur Besorgnis, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Die britische Regierung hatte am vergangenen Wochenende darüber berichtet, dass sich in Teilen Englands eine Variante von SARS-CoV-2 ausgebreitet habe, die deutlich ansteckender sein könnte als die Ursprungsvariante. Dies hatte weltweit Besorgnis ausgelöst. Mehr als 50 Staaten verhängten Einreisestopps gegen Großbritannien, darunter auch Italien.

Experten gehen davon aus, dass der inzwischen EU-weit zugelassene Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer auch gegen die neue Virus-Variante wirksam ist. Am Samstag trafen vielerorts in der EU die ersten Dosen des Impfstoffs ein.

Die Impfkampagne in Italien beginnt am Sonntag mit der Impfung von 5 Mitarbeitern des auf Infektionskrankheiten spezialisierten römischen Krankenhauses „Lazzaro Spallanzani“. Über 9000 Dosen Impfstoff trafen in Italien ein. In einer ersten Phase sollen 1,7 Millionen Italiener geimpft werden.

Im Südtirol werden am Sonntag ebenfalls 4 Personen zum Auftakt der Kampagne geimpft.

apa

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