Freitag, 13. April 2018

Melanie Rifesser: 10 Jahre nach dem Unglück

Mit einem Schlag verlor Melanie Rifesser vor 10 Jahren ihre gesamte Familie, einzig sie überlebte den folgenschweren Verkehrsunfall auf der Juvaler Straße. Genauso unfassbar erscheint, wie sie dieses Unglück verarbeitet hat und heute als 25-Jährige ihr Leben mit Frohsinn und dem Glück der kleinen Dinge meistert.

Mit einem Schlag verlor Melanie Rifesser vor 10 Jahren ihre gesamte Familie, einzig sie überlebte den folgenschweren Verkehrsunfall auf der Juvaler Straße. - Foto: az
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Mit einem Schlag verlor Melanie Rifesser vor 10 Jahren ihre gesamte Familie, einzig sie überlebte den folgenschweren Verkehrsunfall auf der Juvaler Straße. - Foto: az

„Es gelingt mir gut, im Hier und Jetzt zu leben und mich an den Menschen und Dingen zu erfreuen, die heute mein Leben bestimmen“, antwortet Melanie Rifesser auf die Frage, wie stark sie die Vergangenheit beschäftigt: Ob die Erinnerungen an den Verkehrsunfall mit 5 toten Familienangehörigen von vor 10 Jahren langsam verblassen oder ob sie sie womöglich nicht loslassen.

Genau ihre positive Grundhaltung muss wohl der Schlüssel sein, dass sie dieses ganz persönliche Schicksal so gut zu meistern vermag. Bei einem Treffen in einem Cafè in St. Ulrich vermittelt Melanie mit ihrer fröhlichen und ungezwungenen Art jedenfalls den Eindruck, als ob gar nicht sie selbst betroffen wäre, als ob dieses sehr spezielle Los gar nicht ihr selbst widerfahren sei.

Sie hat die Tragödie, die im April 2008 ganz Südtirol erschütterte, nicht nur körperlich bis auf ein paar Schrammen unversehrt überstanden, sondern ist auch von Trauma oder etwaigen seelischen Narben verschont geblieben. Es grenzt alles an ein Wunder, zeigt aber, was eine optimistische Einstellung, menschliches Urvertrauen und der gesellschaftliche Zusammenhalt alles zu meistern vermögen.

Den vollständigen Artikel und wie Melanie heute lebt lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

D/az

stol