„Sie werden Gerechtigkeit bekommen“, sagte Meloni nach Angaben des Familienanwalts Francesco Petruzzi. Patrizia Mercolino dankte der Regierungschefin und bekräftigte, dass ihre Priorität in diesem Moment darin bestehe, „ein neues Herz für meinen Sohn zu bekommen und ihn gesund nach Hause zurückkehren zu sehen“.<BR /><BR />Während des Telefonats betonte Giorgia Meloni zudem, es werde alles darangesetzt, ein kompatibles Herz zu finden. Zugleich machte die Ministerpräsidentin deutlich, dass auch sie auf Aufklärung hoffe — und auf Konsequenzen, sollte die Justiz im Zuge der Ermittlungen Verantwortlichkeiten feststellen.<BR /><h3> Transportbox im Fokus</h3>Und die Ermittlungen zu dem tragischen Fall laufen auf Hochtouren. Im Fokus steht unter anderem der Transportbehälter, der am 23. Dezember für den Transport des Herzens von Südtirol nach Kampanien benutzt wurde. Wie „Il Mattino“ und die Nachrichtenagentur Ansa berichten, soll diesem ein System zur Temperaturkontrolle und -überwachung gefehlt haben. Der Behälter, eine Box ähnlich jenen, die zum Kühlen von Getränken verwendet werden, wird als nicht mit den Leitlinien (eines Organtransports) vereinbar angesehen, die der Staatsanwaltschaft Neapel vorliegen.<BR /><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/panne-bei-organtransport-unterlagen-und-kuehlbox-beschlagnahmt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Die Untersuchungen sollen eine Kette mutmaßlicher Versäumnisse aufklären</a>, die sich an jenem Tag ereignet haben sollen, als das Team aus Neapel nach Bozen reiste, wo laut Ansa mehrere medizinische Teams zur Entnahme weiterer Organe zusammengekommen waren, um das Herz zu entnehmen. Im Raum steht der Verdacht, dass es auch Fehler bei der Kühlung gegeben habe: Das Organ soll beim Transport auf Trockeneis gelagert worden sein. Dadurch sei das Organ beschädigt worden.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/panne-bei-herztransplantation-junge-in-kritischem-zustand-experten-beraten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, beraten am morgigen Mittwoch im Monaldi-Krankenhaus in Neapel Spezialisten aus ganz Italien darüber, ob dem zweijährigen Jungen, der sich seit zwei Monaten nach der Transplantation eines beschädigten Herzens in äußerst kritischem Zustand befindet, ein neues Herz eingesetzt werden kann. Bis zu dieser Entscheidung bleibt das Kind auf der Warteliste für eine Transplantation.