<BR /><BR />Land und Gemeinden diskutieren über neue Finanzierungen. Einheitliche Bildungszeiten in Grund- und Mittelschule und als Folge flächendeckende Mensadienste für Schüler sind erklärtes Ziel des Landes. Für bauliche Eingriffe sowie den warmen Mittagstisch sei das Land bereit, viel Geld lockerzumachen. <BR /><BR />Im Gegenzug soll die Mensaaufsicht ab 2026/27 aber nicht mehr von Lehrern erfolgen, sondern über ein Heer von Freiwilligen. Weil sich die Begeisterung in Grenzen hielt, legte Kompatscher nach: „Keiner braucht mit den Augen zu rollen. Wir reden so viel über Ehrenamt und haben so viele Pensionisten: Wir Südtiroler müssen es schaffen, aufeinander aufzupassen.“<h3> Pizza-Essen als Dank sei rechtlich abgedeckt</h3>„Was der Landeshauptmann will, ist eine Herausforderung“, meint Gemeinden-Chef Andreas Schatzer. Während Schülerlotsen ein Taschengeld erhalten, geht es hier um kostenlosen Einsatz. Andererseits müssen Schülerlotsen einen täglichen Dienst verrichten. „Für der Mensaaufsicht könnten Freiwillige auch nur einen oder zwei Tage pro Woche melden.“ <BR /><BR />Schon jetzt sei es für die Gemeinde möglich, die Ehrenamtlichen zu versichern. Auch ein Pizza-Essen als Dank sei rechtlich abgedeckt, ohne eventuell Probleme mit dem Rechnungshof zu bekommen. „Für kleine Geschenke wie zum Beispiel Wein oder Blumen wäre allerdings eine gesetzliche Klarstellung nötig.“