In einer 8-teiligen Reihe gibt Diplom-Neuromentaltrainerin Doris Ebner (Mental Network) gemeinsam mit weiteren Experten einen kleinen Einblick in die Arbeit mit unseren Gedanken und zeigt, welche ungeahnten Türen sich hier öffnen können (Teil 7).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="790139_image" /></div> <BR />Was haben die Themen Bewegung und gesunde Ernährung in einem Online-Kurs über mentale Stärke zu suchen? Im ersten Moment mag es vielleicht etwas schwer fallen, hier eine Parallele zu ziehen, tragen die beiden Elemente doch viel eher zu unserer körperlichen Gesundheit bei. Fühlen wir uns körperlich fit, beeinflusst dies jedoch in entscheidendem Maße auch unser allgemeines Wohlbefinden und sorgt dafür, dass positives und konstruktives Denken leichter fällt.<BR /><BR />Das eine reicht dem anderen also sprichwörtlich die Hand, es entsteht eine Symbiose, die zu ungeahnten Ergebnissen führen kann. <BR /><BR />Auch hier gilt allerdings: Das richtige Maß macht`s aus! Es geht nämlich keineswegs darum, stundenlang im Fitnessstudio zu stehen, einen Marathon nach dem nächsten zu laufen oder jede einzelne Kalorie zu berechnen, um ja nicht von einem bis ins kleinste Detail ausgeklügelten Diätplan abzuweichen. Ziel soll es vielmehr sein, eine gewisse Sensibilität für das zu entwickeln, was uns gut tut und unsere Gesundheit unterstützt, anstatt sie zu gefährden.<BR /><BR /><b>Regelmäßige Bewegung – aber richtig!</b><BR /><BR />Dass Bewegung und sportliche Betätigung nicht nur den Kreislauf in Schwung halten, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Wer sich langfristig wohlfühlen möchte, kommt um körperliche Fitness nicht herum – und doch gibt es auch in diesem Zusammenhang durchaus einige „Regeln“, die uns das Leben entscheidend erleichtern können. „In erster Linie wichtig ist vor allem die Regelmäßigkeit. Eine kurze Einheit mehrmals in der Woche bringt im Endeffekt viel mehr, als drei Stunden anstrengendes Workout am Stück gefolgt von einer mehrtägigen Pause“, erklärt Patrik Holzknecht, der als Fitnesstrainer bereits seit Jahren Menschen dabei unterstützt, Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. <BR /><BR /><embed id="dtext86-55242307_quote" /><BR /><BR />Überhaupt sollte die sportliche Tätigkeit nach Möglichkeit mit einem Zweck verbunden werden. Nur wer einen Sinn darin sieht, behält nämlich auf Dauer auch die Motivation und die Begeisterung – und kann nicht zuletzt die Aktivität so abstimmen, dass sie den bestmöglichen Nutzen bringt. „Viele Menschen treiben Sport als Ausgleich und zur Entspannung“, weiß Holzknecht. Damit sich jedoch tatsächlich ein Gefühl von Erleichterung einstellen kann, ist es hier beispielsweise besonders wichtig, die Dauer und das Ziel der Einheiten im Blick zu behalten. <BR /><BR />„Forschungen bestätigen, dass in einem Zeitraum von 20 bis 30 Minuten Stress optimal abgebaut werden kann. Wird dieses Zeitfenster überschritten, erreicht man hingegen das Gegenteil. Unser Körper produziert neue Stresshormone und wir bekommen schnell das Gefühl, noch ausgelaugter zu sein. Geht man also mit dem Gefühl von 'Ich muss meinen Stress loswerden und Dampf ablassen' ins Training, dann lieber kurz und intensiv bewegen und anschließend für Entspannung und Ruhe sorgen“, klärt Patrik Holzknecht auf.<BR /><BR />Weniger ist also tatsächlich mehr – und kann nur dann zum Erfolg führen, wenn die individuellen Bedürfnisse eines und einer jeden Einzelnen in den Mittelpunkt gestellt werden. „Der beste Trainingsplan nützt meist nichts, wenn er sich nicht mit dem Alltag des Klienten oder der Klientin verbinden lässt. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die körperliche Betätigung nicht zu einer Belastung wird, sondern als Unterstützung auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil dient“, schließt Holzknecht. <BR /><BR /><b>Nicht das Was entscheidet, sondern das Wie</b><BR /><BR />Ähnliches gilt schlussendlich auch für die Ernährung, denn: Es muss nicht immer gleich eine Diät oder eine selbst auferlegte Fastenzeit sein. Den Unterschied machen das Bewusstsein und das Gefühl für den eigenen Körper und dessen Signale – selbst dann, wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren oder ungesunde Gewohnheiten zu verändern. „In den allermeisten Fällen ist nur eine individuell auf uns abgestimmte Ernährung langfristig wirksam. Dabei sollten keine Verbote auferlegt, sondern Strategien gezeigt werden, mit deren Hilfe wir herausfinden können, was unser Körper wirklich braucht“, weiß Manuela Gottardo, die als Neuromentaltrainerin und ganzheitlicher Ernährungscoach das Thema Essen mit der mentalen Arbeit verbindet. <BR /><BR /><embed id="dtext86-55242744_quote" /><BR /><BR />Sie weiß über die Fallen und Tücken Bescheid, die es in diesem Zusammenhang immer wieder zu umgehen gilt. „Gefangen im Alltagsstress essen wir oft reflexartig, um negative Gefühle zu kompensieren und uns Befriedigung zu verschaffen. Das Essen sollte allerdings niemals eine Belohnung sein“, erklärt Gottardo. Vielmehr sei es wichtig, den Problemen, die dahinterstecken, auf den Grund zu gehen, eventuelle hinderliche Glaubenssätze abzulegen und unser Selbstvertrauen zu stärken. <BR /><BR />Und dann braucht es für eine gesunde Ernährung vor allem eines: Ruhe! „Beim Essen ist es wichtiger denn je, aus dem Alltagstrott auszusteigen und Belastungen bewusst für einen Moment hinter sich zu lassen. Es geht also in erster Linie nicht darum, was man isst, sondern wie. Denn wenn es bewusst genossen wird, darf es gern auch mal ein Stück Schokolade sein“, ist Manuela Gottardo überzeugt. <BR /><BR />Schokolade setzt schließlich Glückshormone frei – ebenso wie sportliche Betätigung. Und so schließt sich am Ende auch der Kreis. Das, was wir durch die Arbeit an unserer inneren Stärke zu trainieren versuchen, können wir durch einen ganzheitlichen Blick auf unser Wohlbefinden noch zusätzlich verstärken. Damit wir immer wieder mal das Gefühl haben, dass es uns rundum gut geht. <h3> Anregung für den Alltag</h3><b>Vor dem Essen bewusst Stress abbauen</b><BR /><BR />Die Essenszeiten sind im Alltag oft knapp bemessen. Umso wichtiger ist es deshalb, den Stress nicht mit an den Tisch zu nehmen. Versuchen Sie es einmal mit einem kurzen Spaziergang oder ein paar Kraftübungen (z.B. Liegestütze oder Kniebeugen), bevor Sie essen. Auf diese Weise kann der Körper nämlich die durch den Stress aufgebaute überschüssige Energie loswerden und gleichzeitig den Parasympathikus – den für die Entspannung zuständigen Teil des autonomen Nervensystems – aktivieren, damit die Nahrung besser aufgenommen und effizienter verarbeitet werden kann.<BR /><BR /><BR />Auf s+ können Sie die ersten 6 Teile dieser Serie nachlesen:<BR /><BR />Teil 1: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-und-gesund-teil-1-wie-gedanken-unser-leben-veraendern" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Wie Gedanken unser Leben verändern</a><BR />Teil 2: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-und-gesund-die-verborgene-schaltzentrale-unseres-lebens" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Die verborgene Schaltzentrale unseres Lebens</a><BR />Teil 3: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-und-gesund-entspannung-das-tor-zu-unserem-unterbewusstsein" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Entspannung – Das Tor zu unserem Unterbewusstsein</a><BR />Teil 4: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-und-gesund-gesunder-umgang-mit-stress" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Gesunder Umgang mit Stress</a><BR />Teil 5: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-und-gesund-wenn-aus-problemen-moeglichkeiten-werden" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Wenn aus Problemen Möglichkeiten werden</a><BR />Teil 6: <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/mental-stark-uns-gesund-vom-wunsch-zum-ziel-der-schluessel-zum-erfolg" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mental stark und gesund: Vom Wunsch zum Ziel – Der Schlüssel zum Erfolg</a><BR /><BR /><BR /><b>Und im nächsten Teil</b>: Viele Stunden des Tages grübeln wir über längst Vergangenes nach oder blicken mit Sorge in die Zukunft. Was wir dabei vergessen, ist, dass es nur einen Moment gibt, in dem Leben wirklich passiert: Das Hier und Jetzt! Achtsamkeit kann uns dabei helfen, den Augenblick bewusster wahrzunehmen und ihn gleichzeitig auch zu nutzen, um das Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten… <BR /><BR /><b><BR />ZU DEN PERSONEN</b><BR /><BR /><b>Doris Ebner</b> stammt aus Aldein und ist diplomierte Neuromentaltrainerin sowie zertifizierte EPT-Practitioner. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Akademie für Neuromentaltraining und schloss sich anschließend mit weiteren Kolleginnen und Kollegen zu einem Netzwerk zusammen (Infos unter: <a href="https://www.mental-network.com/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">www.mental-network.com</a>). Ihr Herzensanliegen ist es, anderen Menschen Impulse für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu geben und sie dabei zu unterstützen, ihr Potential zu entdecken und zu entfalten. Des Weiteren hat Doris Ebner klassischen Gesang studiert und widmet sich neben ihrer Tätigkeit als Coach ihrer Leidenschaft für die Bühne und die Musik. Kontakt: doris-ebner@outlook.com<BR /><BR /><b>Patrik Holzknecht</b> ist Neuromentaltrainer, Bewegungs- und Atemcoach sowie Sauna-Ausbildner. Ziel seiner Arbeit ist es, Menschen mit dem Wunsch nach mehr körperlicher Bewegung und mentaler Stärke, nach Veränderung, einer positiven Einstellung und einem gesunden Atem auf ihrem Weg zu begleiten.<BR /><BR /><b>Manuela Gottardo</b> ist Neuromental- und Entspannungstrainerin sowie Qi-Gong-Übungsleiterin. Des Weiteren absolvierte sie eine Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungscoach und gibt ihr Wissen nun an all jene weiter, die ihr Leben achtsam uns bewusst gestalten möchten.<BR />