7 Aufstiegsanlagen und 41 Pistenkilometer: Das ist das Ski- und Wandergebiet Meran 2000 auf dem Hausberg der Meraner.<BR /><BR />Die Meran 2000 Bergbahnen AG verzeichnet in der Winter- und in der Sommersaison je rund 200.000 Zutritte, wobei die Wintersaison kürzer ist. Im Sommer sind 92 Prozent der Besucher Touristen, im Winter 60 Prozent. An einen Ausbau denkt die Meran 2000 Bergbahnen AG nicht, sehr wohl aber an eine laufende Verbesserung der Qualität der Liftanlagen, Pisten und Beschneidungsanlagen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="805532_image" /></div> <BR />Die Firma Doppelmayr baut die 10er Kabinenbahn Naifjoch mit Hochdruck, wie die vielen Kräne auf Meran 2000 beweisen. „Die Talstation in Piffing und die Bergstation bei der Waidmannalm sind Standardbauten“, sagt Meran 2000-Präsident Andreas Zanier.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="805535_image" /></div> <BR />Für die Mittelstation am Naifjoch haben die Bergbahnen einen Planungswettbewerb ausgeschrieben. „Es soll ein attraktiver Aussichtspunkt sein, der sich optimal in die Landschaft einfügt“, erläutert der Direktor der Meran 2000 Bergbahnen AG, Paul Jakomet. Das Architekturbüro Artec aus Wien hat den Zuschlag erhalten und baut an einem Gebäude, das die Farbe des es um gebenden Porphyr aufnimmt, indem dem Beton Porphyr-Pigmente beigemischt werden. Die Metallelemente werden aus Cortenstahl sein. Die behindertengerecht erschlossene Dachterrasse garantiert einen spektakulären 360-Grad-Blick.<BR /><BR /><embed id="dtext86-55827126_gallery" /><BR /><BR />„Wir wollen keinen Lunapark auf Meran 2000. Der Protagonist ist bei uns die Landschaft“, unterstreicht Andreas Zanier. Deshalb sei die Mittestation auch nicht auf den Hügel, sondern in den Hügel gebaut worden, fügt Paul Jakomet hinzu.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="805538_image" /></div> Die Führungsspitze der Bergbahnen Meran 2000 unterstreicht, dass die Forstbehörde die Arbeiten von Anfang an begleitet habe und alle Eingriff mit dem Amt für Landschaftsschutz abgestimmt seien. So soll auch die Begrünung mit Samen der Wiesen auf Meran 2000 erfolgen.<BR /><BR /><embed id="dtext86-55827486_quote" /><BR /><BR />Der große Vorteil der neuen Naifjochbahn ist die bessere Anbindung des hinteren Teils des Skigebiet Meran 2000 und eine leichtere Erreichbarkeit auch für schlechtere Skifahrer. Dauerte die Fahrt mit dem Sessellift Piffing bisher 12 Minuten, so werden es künftig 6,5 Minuten sein, bis zur Mittelstation ca. 3,2 Minuten. Im Sommer soll die Bahn nur bis zur Mittelstation fahren. Die Förderleistung wird 1800 Personen pro Stunde betragen, bisher waren es 1550. Die Stützen konnten von 24 auf 17 reduziert werden.<BR /><BR />Die Arbeiten haben im April begonnen. Die Erdbewegungen führt das Tiefbauunternehmen Mair Josef aus. Die Baumeisterarbeiten sicherten sich Eurobeton 2000 und Ludwig Pföstl. Die Beschneiungsanlage liefert TechnoAlpin. Mit der neuen Bahn entsteht eine neue Piste, die Mittelspannungsleitung verschwindet in der Erde. Bis zur Eröffnung der Wintersaison soll die Naifjochbahn fertiggestellt sein. Die Bahn kostet 13,5 Millionen Euro. Mit der neuen Piste und der Beschneiung entstehen Kosten von 17 Millionen Euro.<BR /><BR /><embed id="dtext86-55827561_quote" /><BR /><BR />Als nächstes sollte der Kesselberglift neu gebaut werden. „Wir wollen nichts übereilen“, sagt Andreas Zanier und lässt den Zeitplan offen. „Wir müssen schauen, welche finanziellen Mittel wir zur Verfügung haben.“ Der Kesselberglift ist der frühere Oswaldlift. Er wurde vor Jahren transferiert und hat inzwischen auch schon 30 Jahre auf dem Buckel.<BR />