Diese betrifft die rund 20.000 Euro Strafe, die die Bergbahnen AG ans Land zahlen musste.<BR /><BR />Aber der Reihe nach: Bereits im Mai, Juni und Juli 2025 wurde mit der Umgestaltung des Outdoor Kids Camp, das seit 2012 besteht, begonnen und im Herbst vergangenen Jahres habe es dann erste Diskussionen und Einwände des Landes zum Projekt gegeben. „Danach haben wir sofort reagiert und einen Teil – wie den Holzturm und die Rutschen – abgebaut und restliche Spielelemente wie Klettergriffe dann heuer im Juni“, sagt der Präsident der Meran 2000 AG, Andreas Zanier.<BR /><BR />Das Problem: Um auf über 1.600 Metern zu bauen, braucht es zwei urbanistische Baurechtstitel: eine Baukonzession der Gemeinde – in diesem Fall der Gemeinde Hafling – und eine landschaftsschutzrechtliche Ermächtigung, die vom Land ausgestellt wird. Diese notwendigen Schritte seien nicht eingehalten worden, befand das Land. Für diese Umgestaltung des Spielplatzes ohne Ermächtigung setzte es eine Strafe des Landes in der Höhe von rund 20.000 Euro, weil der Landschaft Schaden zugefügt worden sei. Die Meran 2000 AG hat die Strafe heuer im Juli umgehend bezahlt und um das Projekt im Sanierungsweg angesucht. „Wir haben das Ja von Land und Gemeinde und baurechtlich ist alles abgeschlossen“, so Zanier.<BR /><BR />Doch nun ermittelt der Rechnungshof, ob hier der öffentlichen Hand ein Schaden entstanden sei. Denn die Meran 2000 AG gehört zu 64,34 Prozent der Gemeinde Meran, die Gemeinde Hafling hält 5,36 Prozent, die Gemeinde Schenna 3,84 und Tirol 2,56Prozent. Knapp 24 Prozent halten die Seis-Seiser Alm Bahn AG (23,44 Prozent) und andere Gesellschafter mit 0,46 Prozent.<BR /><BR />Andreas Zanier, Präsident der Meran 2000 Bergbahnen AG, bestätigt die Eingabe beim Rechnungshof zum Spielplatz-Umbau. „Wir haben zur Eingabe vor dem Rechnungshof Stellung bezogen und der Rest sind Interna – so auch die Verantwortlichkeiten fürs Projekt“, so Zanier.