Bei der Studie wurde erhoben, welche architektonischen Hindernisse die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit von Gebäuden für Menschen mit Behinderungen oder Familien mit Kinderwagen einschränken. Für jedes Gebäude wurde zudem ein Plan mit Verbesserungsvorschlägen zur Beseitigung und Überwindung von vorhandenen Barrieren ausgearbeitet. Die Ergebnisse der Studie hat die Genossenschaft am Dienstag dem Stadtrat vorgestellt. Die geschätzten Anpassungskosten für alle erhobenen Gebäude betragen rund 1.070.000 Euro. Die Meraner Stadtverwaltung will diese Arbeiten nach Prioritäten und finanziellen Möglichkeiten schrittweise durchführen."Für einige Gebäude ist es notwendig, ein getrenntes spezifisches Projekt auszuarbeiten, um ihre architektonischen Besonderheiten und spezifische strukturelle Notwendigkeiten zu berücksichtigen", so die Stadtgemeinde in einer Aussendung. Bei zukünftigen Bauprojekten und Instandhaltungsarbeiten von Gebäuden wolle man verstärkt auf die Einhaltung der Vorgaben für Barrierefreiheit achten, um die Erreichbarkeit und Benutzbarkeit für alle Bürgen zu gewährleisten.