Eine kaum überschaubare Trauergemeinde gab gestern Vormittag Dekan Hans Pamer in „seiner“ Pfarrkirche St. Nikolaus das letzte Geleit. <BR /><BR />„Was du für uns getan hast, bleibt für immer. Dekan Hans hat versucht, die Seligpreisungen zu leben. Eine heißt, selig, die Frieden stiften. Hans hat versucht im Kleinen Frieden zu stiften – in der Stadtpastoral, die mit ihm angefangen hat“, würdigte ihn Dekan Gioele Salvaterra, derzeitiger Pfarradministrator der Pfarre St. Nikolaus.<h3> „Ein Mensch, der mit viel Willenskraft seiner Krankheit begegnet ist“</h3>In den Fürbitten würdigten Verwandte und Gläubige, Hans Pamer „aufgeschlossenen Menschen der Jugend gegenüber“, als „Familienmenschen durch und durch, der viel Zeit mit seinen Geschwistern verbracht hat“, als „ein Mensch, der mit viel Willenskraft seiner Krankheit begegnet ist“, „der in seinen 15 Jahren als Dekan in Mals den Vinschgern ans Herz gewachsen ist“, ein Danke gab es auch von den italienischsprachigen Gläubigen in Mals.<h3> „Familie, Natur, Musik und den Fußball geliebt“</h3>Für die zahlreiche Familie Pamer ergriff Neffe Benno Pamer das Wort und erinnerte an den „Privatmensch Hans Pamer, an Onkel Hans“. Er habe Familie, Natur, Musik und den Fußball geliebt. „Musik war für ihn Ausdruck von Glauben und Gemeinschaft. Bei Zeltlagern am Lagerfeuer nahm er die Gitarre in die Hand. Er war aber auch ein talentierter Fotograf, der so wertvolle Erinnerungen bewahrte“, so Benno Pamer.<BR /><BR />Die letzte Ehre gaben Pamer neben den Feuerwehren, Musikkapellen , Schützen und karitativen Vereinen unter auch die Psairer Landesrätin Rosmarie Pamer, Merans Bürgermeister Dario Dal Medico sowie Vizebürgermeisterin Katharina Zeller und der Direktor des Kur- und Pflegeheims St. Josef, Sepp Haller. Dort hatte Hans Pamer seine letzten Wochen verbracht.<BR /><BR />Die Beerdigung fand am städtischen Friedhof statt.