Montag, 19. Dezember 2016

Meran: Deckensturz im Palais Mamming

In der Nacht auf Samstag ist im Palais Mamming in Meran die Decke eingestürzt. Verletzt wurde niemand.

Das Palais Mamming in Meran
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Das Palais Mamming in Meran - Foto: © D

Wie die Gemeinde Meran in einer Pressemitteilung wissen lässt, habe sich der Deckensturz in einem kleinen Raum ereignet. Bei dem Raum handle es sich um eines der wenigen Zimmer, die beim Umbau des Palais vor eineinhalb Jahren nicht restauriert worden waren. Bei einem Lokalaugenschein mit Bürgermeister Paul Rösch und den Gemeindetechnikern Andrea Tedesco und Nikolaus Mittermair sowie mit Elmar Gobbi und Tiziano Rosani vom Palais Mamming Museum wurde der entstandene Schaden begutachtet. 

„Zunächst einmal sind wir heilfroh, dass niemand zu Schaden gekommen ist,“ sagte Rösch. Die Wandbilder und die Glasvitrinen wurden nicht beschädigt. Der Schutt wurde am Montag entfernt und der entstandene Schaden an der Decke des Raumes der Versicherung gemeldet.
Während der betroffene Raum vorerst geschlossen wird, bleiben alle anderen Räume des Museums für Besucher geöffnet. Eine Überprüfung hat ergeben, dass von diesen keine Gefahr ausgeht.

Elmar Gobbi, Leiter der Dienststelle Museum und Stadtarchiv, bestätigte, dass die Situation der Museumsleitung bekannt war und überwacht wurde: Vor einigen Monaten hätten sich Risse an der Decke gebildet, weswegen der betroffene Raum für Museumsbesucher bereits großteils gesperrt worden sei. Die Risse seien wahrscheinlich auf die Feuchtigkeit und Wärme zurückzuführen, die bei der Nutzung des alten Gemäuers für den Museumsbetrieb entstanden seien.
Am 6. Januar 2017 geht das Palais Mamming Museum dann in seine alljährliche, bis Ostern dauernde Winterpause. In diesem Zeitraum soll die beschädigte Decke repariert und der Museumsrundgang vollständig wiederhergestellt werden.

stol