„Unser Ziel ist es, die Zone aufzuwerten und zu beleben. Wir sind mit Interessenten im Gespräch“, sagt Mati Mayer, Geschäftsführer der Immobilienagentur Pentora, der die Immobilie gehört. Indessen ist der Filmclub auf der Suche nach einem neuen Sitz.<BR /><BR />Seit 17-einhalb Jahren befindet sich das ebenerdige Ex-Kino, das rund 250 Quadratmeter groß ist und rund 240 Plätze umfasste, nach einem Konkurs im Dornröschenschlaf. Vor rund zehn Jahren sei es dann entrümpelt worden, ein Teil sei in die Filmwerkstatt in der Pobitzer-Mühle gewandert. „Dort hängt auch noch die alte Kino-Uhr“, sagt Mati Mayer.<BR /><BR /> Zwischenzeitlich wurde es auch als Lager für Autoersatzteile genutzt. „Dann haben wir den Bestand von einer Bank übernommen“, sagt Mati Mayer. Seit September vergangenen Jahres wird das 250 Quadratmeter große Ex-Kino umgebaut. „Die Schräge, auf der die Kinosessel standen, bleibt erhalten und zwar in Form von Terrassen. Insofern bleibt der Kinosaal in seiner Form erhalten“, sagt Mayer. Auch bei der Renovierung der Fassade habe man sich am historischen Bild orientiert. <BR /><BR />Noch sei völlig offen, an wen die Räumlichkeit vermietet werde. „Wir sind im Gespräch mit Interessenten, aber noch ist nichts unterschrieben“, sagt Mayer. Man werde auch noch Duschen und Klos einbauen lassen, damit die Räumlichkeiten eventuell auch von einem Dienstleistungsbetrieb genutzt werden könnten. „Als wir die Immobilie übernommen haben, war sie ohne Heizung, ohne Strom und Wasser“, sagt der Immobilienmakler. Denkbar sei aber auch eine Hybridnutzung zwischen Restaurant und anderem.<BR /><BR />Dem Vernehmen nach sei auch der Filmclub interessiert am Ex-Kino. „Der Filmclub als Mieter wäre natürlich auch toll“, sagt Mayer. „Ja, wir hätten ganz allgemein Interesse an einem neuen Sitz, denn die Aula Magna, in der das Ariston-Kino untergebracht ist, ist ungeeignet – sie ist ohne Kino-Atmosphäre. Daher hören wir uns um“, sagt Luigi Loddi, Präsident des Filmclubs.<BR /><BR />„Die Immobilie lange leer stehen zu lassen, können wir uns nicht leisten. Aber lieber noch ein paar Monate zuwarten, als an den Falschen zu vermieten“, sagt Mayer.