Dienstag, 10. Dezember 2019

Lenker in Meran flieht nach Unfall – und meldet sich Stunden später

In der Nacht auf Dienstag hat sich in Meran ein außergewöhnlicher Unfall ereignet: Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Lenker des Unfallautos spurlos verschwunden. Erst einige Stunden später meldete sich der 31-jährige Meraner bei den Behörden.

Der Unfalllenker blieb bis zum Ende des Einsatzes verschwunden. - Foto: © Video Aktiv Schnalstal

Der Unfall ereignete sich gegen 22 Uhr an der Kreuzung Karl-Wolf-Straße und Mozartstraße in Meran, einer Schulzone mit einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern.

Der Lenker hatte aus unbekanntem Grund die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, das schlussendlich auf dem Dach liegen blieb.

Aufgrund der Unfalldynamik liegt der Verdacht nahe, dass der Lenker mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, da er nicht nur einen vor wenigen Jahren gepflanzten Baum, sondern auch eine Straßenlaterne niedermähte und das Auto im Zuge des Unfalls auch einen der Reifen verlor.

Der Unfall ereignete sich in einer 30er-Zone, da sich Schulen in der Nähe befinden.

Als die alarmierten Rettungskräfte, das Weiße Kreuz mit Notarzt und Pfleger, die Freiwillige Feuerwehr Meran und die Carabinieri am Unfallort eintrafen, war der Lenker jedoch spurlos verschwunden.

Die Wehrleute sicherten die Unfallstelle ab und machten sich auf die Suche, doch der Lenker blieb bis zum Ende des Einsatzes verschwunden.

Wie die Carabinieri STOL gegenüber bestätigen, meldete sich der Lenker erst einige Stunden nach dem Unfall und stellte sich den Ordnungshütern.

Der 31-jährige Meraner hatte sich unter Schock von der Unfallstelle entfernt, sich aber glücklicherweise keine nennenswerten Verletzungen zugezogen.

Der Lenker muss sich nun unter anderem wegen des Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit verantworten.


liz