Montag, 22. Februar 2021

Meran: Mehrere Tausend Pendler kontrolliert

Mehrere Tausend Pendler haben die Ordnungskräfte an den Ein- und Ausfahrten Merans und der anderen Sperrgemeinden im Burggrafenamt am Montag kontrolliert: Besonders viel los war zwischen 7 und 8 Uhr, sagt der Kommandant der Meraner Stadtpolizei, Fabrizio Piras: „Die meisten hatten das negative Testergebnis dabei.“ Dass Lieferanten keinen negativen Test vorzeigen müssen, habe die Kontrollen erleichtert.

Stop, negativen Test vorweisen: Tausende Pendler im Burggrafenamt mussten sich heute Covid-Kontrollen unterziehen. - Foto: © ANSA / Stefano Wallisch: G.News
Für die Ordnungskräfte sind die Kontrollen eine Mammutaufgabe: „Das gesamte Personal ist in Turnussen eingeteilt: Pro Turnus etwa 30 Leute“, berichtet der Kommandant. „Wir haben fast jedes Auto kontrolliert – allerdings abhängig vom Verkehrsfluss.“ Einen Rückstau – etwa bei der Mebo-Ausfahrt in Untermais – habe man aus Sicherheitsgründen nicht riskieren können. „Manchmal haben wir deshalb auch nur stichprobenartig kontrolliert.“



Niemand habe sich beschwert, sagt Piras, alles sei ruhig verlaufen. Dazu beigetragen habe auch, dass Lieferanten von der Testpflicht ausgenommen seien.

An den Hauptzufahrten werde durchgängig kontrolliert, stichprobenartig auch die Seitenwege und Nebenstraßen, sagt Kommandant Piras.

Das gilt in den Sperrgemeinden

Die Gemeinden Meran, Riffian, St. Pankraz und Moos in Passeier gelten seit Montag als Sperrgemeinden; Mals, Lana und das gesamte Passeiertal ab Mittwoch. Wer die Gemeinden betreten oder verlassen möchte, muss einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen ( wir haben berichtet). Dadurch soll die Verbreitung der südafrikanischen Coronavirus-Mutation, die in diesen Gemeinden festgestellt worden ist, eingeschränkt werden.

Der negative Test ist 3 Tage lang gültig. Der Tag der Testabnahme wird nicht gezählt (wir haben berichtet).

Von der Testpflicht ausgenommen ist das Personal des Bereichs Gesundheit, des sozial-gesundheitlichen Bereichs, der Sozialdienste, des Rettungsdienstes, der Ordnungskräfte und Militärangehörige. Auch Lieferanten, die in die betroffenen Gemeindegebiete fahren oder diese verlassen, um Waren auf- oder abzuladen und dabei keinen Kontakt mit anderen Personen haben, sind von der Testpflicht befreit.

kn