Anfang des Jahres soll der Mann angegeben haben, dass ihm Geld aus den Gl?ckspielautomaten seines Lokals geklaut worden sei.Zuerst soll er blo? einen Diebstahl dieser Art simuliert, dann noch einen zweiten erfunden haben.?Er war sich wohl nicht bewusst, dass er bereits ins Visier der Carabinieri von Meran geraten war?, so die Ordnungsh?ter in einer Pressemitteilung am Montag. ?Solche Diebst?hle sind zu anomal, als dass sie keinen Verdacht wecken w?rden.?Heute gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann die Diebst?hle vorget?uscht hat, um seine finanziellen Schwierigkeiten, in die er sich durch den Konsum von Rauschgift gebracht haben soll, zu vertuschen.Mann soll Kokain konsumiert habenDenn nur kurz nach den vermeintlichen Diebst?hlen habe man herausfinden k?nnen, dass der Betreiber des Lokals immer wieder mit Personen aus der Drogenszene in Kontakt gestanden und selbst Kokain konsumiert haben soll, so die Carabinieri.Daraufhin habe man die Ermittlungen vertieft und so ein dichtes Netzwerk hinsichtlich des Drogenhandels ausheben k?nnen, berichten die Beamten weiter: Eine Gruppe von Albanern und Ungarn soll das Rauschgift in Mailand und Novara besorgt und sp?ter in Meran und im Burggrafenamt verkauft haben.In der vergangenen Nacht wurden schlie?lich vier verd?chtige Personen verhaftet. Zudem seien rund 15 weitere Personen kontrolliert worden, so die Carabinieri.Die VerhaftetenBei den Verhafteten handelt sich um die 22-j?hrige A.M.S., den 21-j?hrigen T.S., den 23-j?hrigen S.T. und den 22-j?hrigen B.K.Bei den beiden ersteren handelt es sich um Bruder und Schwester, sie stammen aus Ungarn. S.T. und B.K. kommen aus Albanien."Das Verh?ltnis der Ungarn zu den Albanern ist nicht g?nzlich gekl?rt", so die Carabinieri. "Offiziell ist A.M.S. die Partnerin von S.T., die beiden sind verheiratet. Doch k?nnte es sich hierbei auch um eine Scheinehe handeln mit dem einzigen Ziel, S.T. den Verbleib in der EU zu erm?glichen.""Lebten ausschlie?lich vom Handel mit Kokain"Was die beiden sicherlich verbinde, sei der Handel mit Drogen, so die Beamten: Die Gruppe lebe ausschlie?lich davon, meinen die Carabinieri."Sie haben sich ein weit verzweigtes Netzwerk an Kontakten aufgebaut - sowohl f?r die Beschaffung des Kokains als auch f?r seinen Verkauf."Allein in Meran soll die Gruppe ?ber 100 Personen mit dem Rauschgift versorgt haben.stol