Laut Meraner Feuerwehrkommandant Alfred Strohmer habe gegen 23.15 Uhr im Bad ein Elektrogerät Feuer gefangen. Dadurch hatte sich Rauch entwickelt, der aus der Wohnung gedrungen ist und von einer Nachbarin wahrgenommen worden war. Die 75-jährige Nachbarin, M.S., die über einen Zweitschlüssel der Wohnung verfügte, sperrte die Wohnung auf und brachte die 77-jährige Frau A.C., die im Bett lag, in Sicherheit. <BR /><BR />Es war auch die Nachbarin, die die Feuerwehr alarmiert hat. Männer der Meraner Wehr drangen mit schwerem Atemschutz in die Wohnung vor. Demnach sei im Badezimmer ein Elektrogerät in Brand geraten – gestern war noch unklar, ob es sich dabei um einen kleinen Heizlüfter oder einen Haartrockner gehandelt habe. Wie dem auch sei, habe dieser Gerätebrand dazu geführt, dass Türstock und Handtücher Feuer gefangen haben. „Auch die Waschmaschine, die sich im Badezimmer befand, hat aufgrund der Hitze bereits zu schmelzen begonnen“, sagt Kommandant Strohmer. Die 77-jährige Frau habe bereits im Bett gelegen und habe vom Brand nichts mitbekommen, hieß es laut ersten Informationen.<BR /><BR />Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren – neben der Feuerwehr Meran waren auch die Wehren von Untermais und Gratsch mit insgesamt rund 40 Mann im Einsatz – konnte der Brand laut Strohmer rasch unter Kontrolle gebracht werden. „Ein paar Minuten länger und es wäre anders ausgegangen“, sagt Feuerwehrkommandant Strohmer.<BR /><BR />Die beiden Frauen – 77 und 75 Jahre wurden vom Weißen Kreuz Meran zur Kontrolle ins Meraner Krankenhaus gebracht, aber beide konnten bereits nach Mitternacht wieder nach Hause zurückkehren. <BR /><BR />Nachdem der Brand gelöscht worden war, wurden die Räume belüftet und die vom Feuer angesengte Badezimmertür ins Freie gebracht. Teile der Wohnung seien nicht bewohnbar. Vor Ort waren auch Beamte der Meraner Carabinieri, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen haben.