Donnerstag, 02. Februar 2017

Meran: Notunterkünfte werden abgebrochen

Widerrechtlich aufgestellte Hütten, gemauerte Grillstellen, Stühle, Tische, Sitzbänke und vor allem jede Art von Müll: Das Flussbett der Passer ist im Abschnitt zwischen der Naherholungszone und der Landesfischzucht und auf beiden Ufern immer mehr zu einem verwahrlosten Campingplatz geworden. Doch in Kürze soll dort die Naturlandschaft wieder hergestellt werden.

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Im Zuge eines kürzlich vorgenommenen Ortsaugenscheines hat die Meraner Finanzwache die Lage überprüft, Bildmaterial gesammelt und den Kommandanten der Stadtpolizei Fabrizio Piras verständigt. Dieser hat im Einvernehmen mit der Ortpolizei von Dorf Tirol und in Absprache mit den Verantwortlichen der Landesagentur für Zivilschutz vorgeschlagen, alle illegal errichteten Behausungen zu räumen.

Die entsprechenden Verordnungen wurden am Mittwoch von Bürgermeister Paul Rösch und von seinem Amtskollegen aus Tirol Erich Ratschiller unterzeichnet. "Die Grundstücke müssen gesäubert werden, denn es besteht konkrete Gefahr für die öffentliche Gesundheit", erklärte Kommandant Piras. "In den nächsten Wochen werden die Arbeiter des zuständigen Landesamtes alle Bauwerke und Hütten, die von Unbekannten als Unterschlupf errichtet wurden, abbrechen und das gesamte Gelände reinigen".

stol