Mittwoch, 23. August 2017

Meran stellt Streetworker ein: Zugang zu Migranten erleichtern

Die Streetworker wurden bereits mit der Überwachung bestimmter sensibler Zonen in der Innenstadt und in verschiedenen Stadtvierteln Merans betraut. Dem Einsatzteam wird nun auch ein Mitarbeiter mit Migrationshintergrund angehören. Aus einen ganz speziellen Grund.

Sie sind Freunde der Jugendlichen: die Streetworker.
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Sie sind Freunde der Jugendlichen: die Streetworker.

Früher wurden Parkanlagen und Spielplätze in Meran von dort wohnhaften Bürgern kontrolliert, auf- und wieder zugesperrt. Die Situation hat sich in den letzten Jahren aber verändert und nun sind diese Flächen manchmal unbewacht oder nicht sicher genug, da sich immer wieder Jugendliche und junge Erwachsene dort zu später Stunde treffen und sich manchmal rücksichtslos verhalten.

„Wir müssen hier tätig werden“, sagte Vizebürgermeister Andrea Rossi, der für die Beziehungen zur den Stadtvierteln sowie für die Themen Migration und Integration zuständig ist, und hat sich die Initiative ausgedacht. 

Der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund soll den Dialog mit Jugendlichen ausländischer Herkunft erleichtern. Er wird in den nächsten sechs Monaten zwanzig Stunden wöchentlich mit den Jugendlichen Kontakt aufnehmen, die sich in Parkanlagen und Spielplätzen regelmäßig treffen. 

„Den beauftragten Personen wurden bereits die Schlüssel aller eingezäunten Parkanlagen und Spielplätzen der Stadt übergeben, sodass sie dort auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten Zutritt haben und mit den Jugendlichen in Kontakt treten können“, erklärt Rossi.

Die Gesamtausgaben belaufen sich auf 15.000 Euro. Das Projekt wird im September starten und mit jenen Mitteln finanziert, welche das italienische Innenministerium der Stadtgemeinde Meran für die Unterbringung von Flüchtlingen zugewiesen hat.

„Den beauftragten Personen wurden bereits die Schlüssel aller eingezäunten Parkanlagen und Spielplätzen der Stadt übergeben, sodass sie dort auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten Zutritt haben und mit den Jugendlichen in Kontakt treten können“, erklärt Rossi. Z„usammen mit den Vertretern der betroffenen Stadtviertel werden wird dann nach dem sechsmonatigen Einsatz ein Resümee der erzielten Ergebnisse ziehen“, so Rossi. 

stol

stol