Nachdem mehrere Meldungen einiger Reisender wegen eines „störenden Fahrgastes“ bei den Carabinieri eingegangen waren, begaben sich diese umgehend zum Bahnhof in Meran. Vor Ort betraten die Einsatzkräfte den stehenden Zug in Richtung der Landeshauptstadt Bozen, aus dem die Meldungen eingingen. <BR /><BR />Dort fanden sie den besagten Fahrgast vor, einen Touristen aus der Schweiz mit seinen zwei großen wolfsähnlichen Hunden mit einer Schulterhöhe von etwa 70 Zentimetern. Der Mann weigerte sich, seinen Hunden die vorgeschriebenen Maulkörbe anzulegen. Der Zugbegleiter hatte bereits vergeblich versucht, den Mann aus dem Zug zu verweisen, da er die nötigen Sicherheitsvorschriften nicht einhielt und somit andere Fahrgäste in Gefahr brachte. <BR /><BR />Der 59-Jährige wollte den Zug nicht verlassen, wehrte sich und beschimpfte das Zugpersonal und die Carabinieri. Nach einiger Zeit gelang es schließlich, den Mann zu beruhigen und aus dem Zug zu bringen, der daraufhin seine Fahrt fortsetzen konnte.<BR /><BR />Der Schweizer wurde schließlich angesichts seines störenden und unkooperativen Verhaltens wegen Unterbrechung eines öffentlichen Dienstes, Beleidigung eines Amtsträgers und Widerstand gegen einen Amtsträger angezeigt.