Vermutlich sei der Brand auf einen technischen Defekt eines Abluftventilators in einem der Wohnungs-WCs zurückzuführen, erklärte Florian Schroffenegger von der Berufsfeuerwehr Bozen gegenüber STOL.In jedem Stockwerk befänden sich zwei Toiletten, deren Entlüftungsrohre in einem Schacht über vier Stockwerke zusammenlaufen. Eines dieser Rohre dürfte aufgrund des Defekts Feuer gefangen haben.Der Brand soll dann auf die anliegenden Rohre übergegriffen haben, diese seien komplett ausgebrannt, so Schroffenegger.In den Wohnungen sollen im Bereich der Toilette durch den geschmolzenen Kunststoff der Rohre kleine Brandherde und leichte Verrußungen entstanden sein.Von den acht betroffenen Wohnungen sollen sechs im Badbereich geringe Rauchschäden davon getragen haben.In der Wohnung, in welcher vermutlich der Brand ausgebrochen ist, seien die Rauchschäden etwas schwerer. Größte Schwierigkeit war Zugang zu WohnungenDie größte Schwierigkeit sei der Zugang zu den verschiedenen Wohnungen gewesen, erklärte Florian Schroffenegger im Gespräch mit STOL, da die Besitzer nicht alle im Haus waren.Die Berufsfeuerwehr Bozen habe dennoch kontrollieren müssen, ob sich der Brand nicht vom Schacht auf andere Räumlichkeiten oder Zwischendecken ausgebreitet habe.Zur Absicherung riefen die Feuerwehrleute den lokalen Kaminkehrer. Dieser kontrollierte dann mithilfe seiner Kameras, die normalerweise für die Kontrolle von Kaminen verwendet werden, ob sich im Schacht noch Glutnester oder Brandstellen befinden.Eine Stunde nach dem ersten Einsatz kehrte die Berufsfeuerwehr Bozen nochmals zum Gebäude an der Meraner Kreuzung zurück, um die Temperatur erneut zu kontrollieren.liz