Montag, 06. November 2017

Meraner Sinti-Siedlung März 2018 fertig

Die Arbeiten für die Errichtung der neuen Sinti-Nomadenansiedlung an der Passermündung verlaufen nach Plan und sollen bis März 2018 abgeschlossen werden. Stadtrat Stefan Frötscher informierte sich am Montagvormittag vor Ort über den Stand der Baustelle.

Von Links: Architekt Rolando Dalla Torre, Sozialamt-Direktorin Sabine Raffeiner, Mitarbeiterin Brigitta Dunkl und Stadtrat Stefan Frötscher. - Foto: Stadtgemeinde Meran
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Von Links: Architekt Rolando Dalla Torre, Sozialamt-Direktorin Sabine Raffeiner, Mitarbeiterin Brigitta Dunkl und Stadtrat Stefan Frötscher. - Foto: Stadtgemeinde Meran

Das provisorische Sinti-Lager befindet sich derzeit am orographisch rechten Ufer der Passer im Bereich der Mündung zwischen Passer und Etsch. Als definitiver Standort für den Sintiwohnplatz in Meran wurde die angrenzende Lagerfläche der Firma Erdbau direkt am Etschufer ermittelt.

In Absprache mit dem Landesamt für Wasserschutzbauten wurden dort aufgrund der Gefahrensituation Maßnahmen zur Uferverbauung (Zyklopenmauer) und zur Geländeanhebung durchgeführt.

Wohnraum für 49 Personen

„Auf diesem Areal entstehen nun vier Häuschen mit jeweils zwei Wohneinheiten sowie Stellplätze für Camper und Wohnmobile. Insgesamt 49 Personen können hier untergebracht werden. Mit einem Reglement und einer eigenen Führungskonvention wird in der neuen Nomadenunterkunft für Ordnung gesorgt“, erklärte Stadtrat Stefan Frötscher.

Die Fläche des derzeitigen Nomadenlagers soll hingegen neugestaltet, entsprechend begrünt und für die Bürger zugänglich gemacht werden.

„Die Arbeiten verlaufen ganz nach Plan und wir rechnen damit, dass die Häuser Anfang März 2018 bezugsfertig sind“, versicherte Architekt Roland Dalla Torre, der das entsprechende Ausführungsprojekt ausgearbeitet hat und auch die Bauleitung innehat.

Die Arbeiten selbst wurden einer Bietergemeinschaft – bestehend aus den Firmen Baumänner, Santec, Eletec und Kind Gustav GmbH – für den Gesamtbetrag von Euro 568.605,94 (ohne MwSt.) anvertraut. Die Bietergemeinschaft hatte einen Abschlag von 15,49 Prozent auf den Ausschreibungsbetrag (€ 669.729,35) angeboten. 

stol

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