In der Kaserne in Meran/Untermais finden 224 Bewohner Platz, die in 56 auf fünf Stockwerke verteilten Wohnungen untergebracht werden.Zudem wurde am Dienstag der Übergang der Eppaner Mercanti-Kaserne an das Land besiegelt und ein drittes Tauschabkommen unterzeichnet.Die Tauschgeschäfte zwischen Staat und Land sehen vor, dass das Land für die Berufssoldaten auf den bestehenden Kasernenflächen Wohnungen errichtet.Gleichzeitig tritt der Staat im Gegenzug ehemalige Militärareale im Wert der vom Land ausgeführten Arbeiten ab. Insgesamt umfasst das Abkommen Arbeiten und Übertragungen im Wert von je 210 Millionen Euro. Weitere Übernahmen besiegeltDie meist zentral gelegenen ehemaligen Militärflächen, die im Gegenzug zu den Arbeiten des Landes übertragen werden, können frei zur Stadt- und Dorfentwicklung genutzt werden. So das Areal der Mercanti-Kaserne in St. Michael/Eppan, das vom Land übernommen wird. "Allein dieses Areal ist rund 4,6 Hektar groß und schafft neue Entwicklungsmöglichkeiten für St. Michael", so Landeshauptmann Durnwalder nach der Unterzeichnung der Übergabeurkunde. Durnwalder und Stefano Scalera, Direktor der Staatsgüter-Verwaltung, haben das dritte Abkommen im Rahmen des Tauschgeschäfts im Umfang von 62 Millionen Euro unterzeichnet. Es sieht den Übergang von Teilen der Battisti-Kaserne in Meran sowie des Schießstandes Bozen/Moritzing an das Land vor. Im Gegenzug führt das Land bis 2021 Bauarbeiten an Militärliegenschaften in Meran (Battisti- und Polonio-Kaserne), Bruneck (Lugramani- und Enrico-Federico-Kaserne), Innichen (Cantore-Kaserne) und Sterzing (Menini-de-Caroli-Kaserne) durch. Mit einem vierten Abkommen, das bald unterzeichnet werden soll, wird das vereinbarte Tauschgeschäft zwischen Land und Staat abgeschlossen. Dann sollen von den 13 großen Kasernenarealen in Südtirol acht an das Land übergegangen sein, z.B. das Munitionsdepot in Eppan, der Flugplatz in Sterzing oder die Gebäude am Flughafen Bozen.