Donnerstag, 02. April 2020

Messe Bozen: Notunterkünfte für Obdachlose

Die Messe Bozen unterstützt die Agentur für Bevölkerungsschutz bei der Organisation von Unterkünften für Menschen ohne festen Wohnsitz. Diese sollen während dieser Krisenzeit in den Messehallen in Bozen Süd untergebracht werden.

In der Messe Bozen sollen Menschen ohne festen Wohnsitz in dieser Krisenzeit Zuflucht finden.
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In der Messe Bozen sollen Menschen ohne festen Wohnsitz in dieser Krisenzeit Zuflucht finden. - Foto: © shutterstock
Das Projekt hierzu wurde in kürzester Zeit gemeinsam mit der Autonomen Provinz Bozen, der Agentur für Bevölkerungsschutz, dem Roten Kreuz sowie dem Weißen Kreuz ausgearbeitet.

Wie in der virtuellen Pressekonferenz von Landeshauptmann Arno Kompatscher am Mittwoch angekündigt, sollen bedürftige Menschen ohne festen Wohnsitz schon ab dem kommenden Wochenende vorübergehend in den Messehallen in Bozen Süd untergebracht werden.



„Das Messegelände verfügt sowohl über die notwendigen sanitären
Einrichtungen als auch über genügend Fläche, um eine Ansteckungsgefahr unter den künftigen Bewohnern auf ein Minimum zu reduzieren. Ein großes Kompliment der Messe Bozen, die sich zu diesem Schritt bereit erklärt hat.“, so der Landeshauptmann in der Pressekonferenz.

Armin Hilpold, Präsident der Messe Bozen, unterstreicht, dass die Messe Bozen sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst ist und einen wichtigen Beitrag in dieser für alle außerordentliche Zeit leisten möchte: „Wir stellen uns in dieser schwierigen Zeit selbstverständlich in den Dienst der Allgemeinheit und freuen uns, dass wir in Zusammenarbeit mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Arnold Schuler hier schnell und unkompliziert eine Lösung finden konnten, um den bedürftigen Menschen ohne festen Wohnsitz in dieser Notsituation zu helfen.“

stol

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