Passiert ist der Übergriff in der Reschenstraße auf der Höhe der Hausnummern 24-66, in der Nähe der Spielhalle. Wie Zeugen berichteten, sei dem Übergriff kein Streit vorangegangen. Das scheint aber das einzige Detail zu sein, über welches sich die Zeugen einig waren.Es gab Leute, die sagten, der Verletzte habe seine Freundin verteidigen wollen, andere sprachen von einer Kette, die ein Angreifer bei sich trug. Die Polizei konnte bislang keine Waffe sicherstellen.Der 21-Jährige aus Bozen – näheres wollte die Polizei zu seiner Identität am Mittwoch nicht bekannt geben – trug jedenfalls eine tiefe Schnittwunde am Ohr davon und musste im Bozner Krankenhaus behandelt werden. Er litt unter starken Schmerzen, deshalb musste er sediert werden. Daher konnte er nicht sofort einvernommen werden.Während der Verletzte von den Rettungskräften ins Bozner Krankenhaus gebracht wurde, begannen die Beamten der Bozner Polizei damit, Zeugen zu befragen und nach Spuren zu suchen. Beschlagnahmt wurden auch die Aufzeichnungen der Überwachungskameras der Umgebung. Sie werden vermutlich heute gesichtet. Indes wurde auch versucht, ein Phantombild der Täter zu zeichnen.Derzeit geht die Polizei davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten, daher dürfte die Identifizierung der Angreifer nicht schwierig werden, sobald der 21-Jährige vernehmungsfähig ist. Eine Ermittlungshypothese ist, dass die 3 bereits Mittwoch Früh oder in den Tagen zuvor Streit hatten und die Bluttat eine Eskalation daraus war. Auch dieser Punkt wird wohl klar sein, sobald das Opfer seine Aussage gemacht hat.Die Fahndung der Polizei nach den 2 Angreifern läuft auf Hochtouren. Derzeit wird von Körperverletzung ausgegangen, keinem schwereren Delikt, hieß es in der Quästur.D/uli