Samstag, 28. April 2018

Messerattacke in chinesischer Schule

Nach einer Messerattacke an einer Mittelschule in China ist die Zahl der Todesopfer auf neun gestiegen. Das berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Der Täter war in der Schule gemobbt worden und hasst Schüler.
Der Täter war in der Schule gemobbt worden und hasst Schüler. - Foto: © shutterstock

Bei dem Angriff am Freitag hatte ein 28-Jähriger an seiner ehemaligen Schule in der Stadt Mizhi in der nördlichen Provinz Shaanxi zunächst sieben Kinder und Jugendliche mit einem Messer erstochen und zwölf weitere verletzt. Zwei der Verletzten seien später im Krankenhaus gestorben, hieß es.

Der Täter hatte die Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren am Abend nach dem Unterricht angegriffen, wie die Provinzbehörden am Freitag im Kurznachrichtendienst Weibo mitteilten. Der Chinese war gleich nach der Tat in Gewahrsam genommen worden.

Als mögliches Tatmotiv nannte der Mann Hass. Er sei während seiner Schulzeit von Klassenkameraden gemobbt worden und „hasse“ Schüler, sagte er demnach den Behörden. Die verletzten Schüler befinden sich nach Behördenangaben in medizinischer Behandlung.

dpa

stol