Ersten Angaben zufolge seien sich die beiden Männer – 25 und 32 Jahre – zunächst nur verbal in die Wolle gekommen. Dann aber kamen Messer zum Einsatz. Dabei erlitt der jüngere der beiden Männer eine Schnittwunde am Kopf, der 32-Jährige hingegen hat eine Rissquetschwunde an der rechten Hand erlitten. Beide Verletzungen mussten im Krankenhaus genäht werden, die Heilungsdauer beträgt eine bzw. 2 Wochen. <BR /><BR />Der Messerstecherei soll ersten Informationen zufolge ein Streit um Geld zugrunde liegen. Abgesehen von Notarzt und den Rettungskräften des Weißen Kreuzes von Meran, die sich um die beiden verletzten Männer kümmerten und diese in die Meraner Notaufnahme einlieferten, wurde die Staatspolizei mit einem Streifenwagen zum Ort des Geschehens gerufen und hat erste Erhebungen zu den beiden Männern aufgenommen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="981274_image" /></div> <BR /><BR />Die Ermittlungen hat nun die Meraner Stadtpolizei aufgenommen. Dazu werden auch die Aufzeichnungen der Videoüberwachungskameras ausgewertet, die dort erst jüngst installiert wurden, ausgewertet. Der Gewaltakt wurde wie üblich der Staatsanwaltschaft gemeldet. <BR /><BR />Die Süd-Tiroler Freiheit, Ortsgruppe Meran, verurteilt die jüngste Messerstecherei in einer Pressemitteilung aufs Schärfste. Die STF hätte bereits vor Jahren vor „einer derartigen brutalen Entwicklung gewarnt und sieht nun die politischen Verantwortlichen in der Pflicht, effektive Maßnahmen zu ergreifen“. Die STF fordert, „dass kriminelle Ausländer unverzüglich abgeschoben werden müssen, um die Sicherheit der Einwohner von Meran zu gewährleisten“. Es sei bedauerlich, dass die Politik untätig bleibe und die Warnungen ignoriere, erklärt Hannes Widmann, Sprecher der STF-Ortsgruppe Meran. <BR /><BR />In Meran vergehe kaum ein Tag ohne einen gewalttätigen Zwischenfall, schreibt hingegen Gemeinderätin Paola Zampieri (Fratelli d'Italia). „Die Stadt ist zum Wilden Westen geworden. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Es müssen mehr Streifenwagen zirkulieren und das Heer müsste zum Einsatz kommen“, schreibt Zampieri. <BR />