Dienstag, 19. Dezember 2017

Messini geht in Pension

Der Primar Sergio Messini, seit Jahren tragende Säule der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Bozen, geht demnächst in den wohlverdienten Ruhestand.

Der Primar Sergio Messini geht in den Ruhestand. - Foto: sabes
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Der Primar Sergio Messini geht in den Ruhestand. - Foto: sabes

Dr. Messini wurde 1996 zum Primar der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe ernannt und kann auf das längste Primariat im Bereich Gynäkologie-Geburtshilfe in Bozen verweisen.

In seiner Funktion als Primar der Gynäkologie und Geburtshilfe hat er stets auf Innovation geachtet, indem er die neuesten Techniken und Methoden der Organisation eingeführt hat, um sicherzustellen, dass die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe Bozen einen hohen Qualitätsstandard für die weibliche Bevölkerung bieten konnte.

Betreute Frau steht bei ihm als Mensch im Mittelpunkt

Gleichzeitig hat er eine integrierte multidisziplinäre Vision der Behandlung gynäkologischer und geburtshilflicher Krankheiten und Betreuung gefördert, wobei die betreute Frau als Person und Mensch in ihrer Gesamtheit stets im Mittelpunkt steht. Er war einer der ersten auf nationaler Ebene, der die Hysteroskopie, die gynäkologische Laserchirurgie, die operative Laparoskopie und die minimal-invasive uro-gynäkologische Chirurgie einführte.

Er hat auch strukturierte Programme für die Day -Surgery, die ambulante gynäkologische Chirurgie, sowie neue spezifische Formen der Unterstützung für die globalen Bedürfnisse der Frauen in der Perimenopause entwickelt.

Vielfältige Fähigkeiten

Als gynäkologischer Chirurg hat er sich insbesondere mit der Behandlung der Genitaltumoren beschäftigt. Er hat besonderes Interesse für prädiktive – präventive onko-gynäkologische Behandlungen der radikalen Krebsoperationen sowie organkonservative Operationstechniken entwickelt.

Neben dem medizinischen Aspekt müssen auch seine bemerkenswerten organisatorischen Fähigkeiten anerkannt werden; die Entwicklung eines hochwertigen Teams, in der Lage, die gynäkologisch-geburtshilflichen Gesundheitsbedürfnisse der Bevölkerung autonom zu bewältigen.

Darüber hinaus hat er die Professionalität der Hebammen, nicht nur im Kreißsaal, sondern auch in den Abteilungen, in den Ambulatorien und im Operationssaal, gefördert.

Am heutigen Dienstag verlässt er seine Abteilung, in der man „seinen Abdruck“ erkennt. Eine komplexe Abteilung, unterteilt in Geburtenabteilung, geburtshilfliche Operationsaal, ambulante Chirurgie, Geburtsbereich, Pathologische Geburtshilfe, Gynäkologie, gynäkologische und geburtshilfliche Ambulatorien für Externe und mehr als 10 hochspezialisierte Ambulatorien. 

stol

stol