Montag, 12. Januar 2015

Messungen zeigen: Sicherer mit Speed-Check-Kontrollen

"Nach einer ersten Versuchsphase zeigt sich eindeutig: Die Speed-Check-Kontrollen garantieren mehr Sicherheit", hat Bürgermeister Luigi Spagnolli am Montag bei der Pressekonferenz erklärt, bei der die Ergebnisse dieser ersten Versuchsphase präsentiert wurden.

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Foto: © STOL

Die Versuchsphase dauerte drei Monate von September bis Dezember und erlaubte Messungen der Geschwindigkeit an insgesamt acht Messstellen: drei in der Drususstraße, eine in der Italienallee, eine auf der Eisackuferstraße, eine in der Galileistraße, eine in der Claudia-Augusta-Straße und eine in der Cadornastraße. 

Laut Messungen sei die Geschwindigkeit an allen Kontrollpunkten zurückgegangen.

Auf der Eisackuferstraße beispielsweise sei die Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 auf 32 Stundenkilometern zurückgegangen. Der Anteil der Autos, die mit einer Strafe hätten rechnen müssen, sei von 90 Prozent auf vier Prozent zurückgegangen.

"Diese Zahlen kommentieren sich selbst", so Stadträtin Judith Kofler Peintner.

Langsamere Fahrer, weniger Strafen

Diese positiven Zahlen seien auch an anderen Messstellen bestätigt worden, so beispielsweise in der Italienallee, wo die Durchschnittsgeschwindigkeit von 48 auf 40 Stundenkilometer gesunken ist.

Vorher hatten 300 Autos die 90 Stundenkilometer erreicht, danach sieben, 120 Autos waren vorher mit 120 Stundenkilometern gefahren, danach waren es zwei.

Der Kommandant der Bozner Stadtpolizei, Sergio Ronchetti, erläuterte, dass die Kontrollen nach einem Zufallsprinzip erfolgen. Sie haben am 18. Dezember begonnen.

Über Ankauf wird nach Auswertung entschieden

Bis Montag wurden 18 Kontrolleinheiten mit einem Durchzug von 3.600 durchgeführt. Es habe, so Ronchetti, 29 Strafmandate gegeben.

Das Gesetz sehe vor, dass sich in der Nähe der Speed-Check-Geräte eine Polizeistreife aufhalten muss, wenn eine Strafe ausgestellt wird. Ein Strafmandat könne auch zugeschickt werden.

Die Erhebungen werden in den kommenden Wochen fortgesetzt. Dann wird die Stadtverwaltung über einen Ankauf der Geräte entscheiden.

stol