Mehr als 40 Menschen müssten im Krankenhaus behandelt werden, zwei von ihnen seien schwer verletzt.Die meisten Verletzten seien von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden, teilte das russische Innenministerium am Freitag der Agentur Interfax zufolge mit. Der Himmelskörper war gegen 9.23 Uhr Ortszeit (etwa 4.23 Uhr MEZ) in der etwa 1500 Kilometer östlich von Moskau gelegenen Region eingeschlagen.Durch eine massive Druckwelle wurden mehr als 3000 Häuser in mindestens sechs Städten beschädigt.Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit wurde ein so folgenschwerer Einschlag eines Meteoriten dokumentiert. Nur Stunden später raste ein Asteroid in der Rekordnähe von nur 27.800 Kilometern an der Erde vorbei – viele Satelliten fliegen höher.Autokameras dokumentierten AbsturzMehrere Videos des äußerst ungewöhnlichen Vorfalls waren kurz nach dem Meteoriteneinschlag auf Youtube zu sehen.Denn viele Autofahrer in Russland haben an den Frontscheiben ihrer Wagen eine Videokamera fest installiert.Damit sichern sie sich etwa gegen die Willkür korrupter Verkehrspolizisten ab – wenn diese zum Beispiel behaupten, die Kraftfahrer seien bei Rot über eine Ampel gefahren. Auch bei Verkehrsunfällen dokumentieren die Aufnahmen oft, wer der echte Schuldige ist.Durch die Filmerei im Straßenverkehr fangen die Fahrer auch immer wieder ungewöhnliche Motive ein – so nun auch den Ural-Meteoriten.apa/dpa