Dienstag, 14. November 2017

#MeToo-Debatte: Mehr Opfer wenden sich an Beratungsstellen

Seitdem Millionen Frauen im Internet mit dem Hashtag #MeToo über sexuelle Belästigung berichten, suchen auch offline mehr Opfer Hilfe.

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Beratungsstellen melden, dass sie zurzeit einen deutlich größeren Andrang haben. „Viele Betroffene merken erst durch Medienberichte, dass sie nicht allein sind und manchmal sprechen sie zum ersten Mal mit irgendjemandem darüber“, sagte die Sprecherin des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Katja Grieger.

„Hashtag-Debatten brechen Tabus.“ Die Beratungsstellen des Bundes hätten in den letzten Jahren generell immer mehr Opfer und ihre Angehörigen besucht. 2016 waren es nach Angaben des Bundesverbandes rund 69 000 – etwa 10 000 mehr als zwei Jahre zuvor.

dpa

stol