Samstag, 07. März 2020

Metzgerei in Flammen: Löscharbeiten bis in die Nacht und am Sonntag

Seit 18 Uhr am Samstag sind es 29 Stunden, dass mehrere hundert Einsatzkräfte versuchen, dem Feuer im Gebäude der Metzgerei Pfitscher in Burgstall Einhalt zu gebieten. Doch auch am Samstagabend sind noch lange nicht alle Brandherde gelöscht.

Auch am Samstagabend sind noch nicht alle Feuer im Gebäude der Metzgerei Pfitscher gelöscht.
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Auch am Samstagabend sind noch nicht alle Feuer im Gebäude der Metzgerei Pfitscher gelöscht. - Foto: © Diddi Osele/LFV
Seit 29 Stunden (Stand 18 Uhr) kämpfen Hunderte Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Weißen Kreuzes und Baggerfahrer privater Firmen sowie zahlreiche andere helfende Hände gegen Flammen im Produktionsgebäude der Metzgerei Pfitscher.

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Nachdem das Feuer am Freitag gegen 13 Uhr ausgebrochen war, brannte der gesamte Bereich, der für die Produktion und Verpackung der Fleischwaren vorgesehen war, ab. Lediglich der Bürotrakt und das Wohngebäude der Familie Pfitscher konnte bewahrt werden. Auch ein Haus in der direkten Nachbarschaft konnte vor den Flammen gerettet werden.

Wie berichtet, wurde am Samstag mit mehreren Greifbaggern begonnen, das Gebäude teilweise abzureißen und auszuräumen, um so an versteckte Glutnester und Brandherde zu gelangen.

Doch auch am Samstagabend sind noch lange nicht alle Brandherde gelöscht.

Um 7 Uhr am Sonntag geht es weiter

„Noch bis 22 Uhr wird versucht, so viel Material wie möglich aus dem Gebäude zu räumen und eventuelle Glutnester zu löschen. Dann wird eine Brandwache eingesetzt, die mit einigen Drehleitern über Nacht vor Ort bleibt, während sich die anderen Einsatzkräfte mal eine Mütze Schlaf holen“, erklärt Diddi Osele vom Landesfeuerwehrverband gegenüber STOL.

Denn schon am Sonntag um 7 Uhr heißt es wieder weiterarbeiten: „Wir müssen so lange weitermachen, bis das Gebäude leer ist. Immer wieder finden wir neue Glutnester und Brandherde.“

Vor allem der Rauch sei ein großes Problem für die Bevölkerung, sagt Diddi Osele: „Zwar raucht es bei Weitem nicht mehr so stark wie noch am Vormittag, aber angenehm ist es für die Bewohner der unmittelbaren Umgebung natürlich nicht.“

Trotz des starken Rauches waren die Luftwerte stets unterhalb der Grenzwerte, dennoch wurde sicherheitshalber eine Warnung an die Bevölkerung gegeben, Fenster und Türen geschlossen zu lassen.

liz

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